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Google Pixel C: Das kann das Android-Convertible

Das Pixel C soll die Lücke zwischen Tablet und Laptop schließen.
Das Pixel C soll die Lücke zwischen Tablet und Laptop schließen. (©picture alliance / dpa 2015)

Mit dem Pixel C ist ab sofort Googles Antwort auf das Surface Pro 4 und das iPad Pro verfügbar. Das Tablet soll über eine angedockte Tastatur zum Laptop-Ersatz mit Android mutieren.

Erstmals angekündigt wurde das Pixel C bereits auf einer Google-Pressekonferenz im September. Im Anschluss war es jedoch zunächst einmal ruhig um das neue Android-Tablet mit Aluminium-Body geworden. Bis jetzt, denn ab sofort gibt es das Gerät auch in Deutschland zu kaufen und kann etwa im Google Store bestellt werden.

Ein Konkurrent für das iPad Pro

Mit dem Pixel C verfolgt Google einen ähnlichen Ansatz wie Apple mit dem iPad Pro. So bietet der Hersteller zu seinem Gerät ein Tastatur-Dock an, mit dem sich das Gerät in eine Art Laptop-Ersatz verwandeln soll. Als Basis für die Kombination dient ein Tablet mit einer Bilddiagonalen von 10,2 Zoll und einer Auflösung von 2560 x 1800 Bildpunkten.

Im Inneren hat Google mit dem Nvidia X1 einen der wohl leistungsstärksten ARM-Prozessoren überhaupt verbaut, der zudem eine Grafikleistung garantieren soll, die fast auf Konsolenniveau liegt. Um die Leistung auch auf verschiedene Arbeitsprozesse übertragen zu können, verfügt das Google Pixel C über 3 GB RAM. Der interne Speicher beträgt entweder 32 oder 64 GB und lässt sich – leider wie immer bei Google – nicht durch SD-Karten erweitern.

Speicher nicht erweiterbar

Damit bietet Google eines der wohl leistungsfähigsten Tablets im 10-Zoll-Segment an. Das Gerät hat jedoch seinen Preis. 499 Euro verlangt der Hersteller für die 32-GB-Variante und gleich 599 werden für die Version mit 64 GB fällig. Damit ist es zwar deutlich günstiger als etwa ein iPad Pro, gehört aber dennoch zu den teuersten Tablets auf dem Markt.

Magnetisches Tastatur-Dock

Zusätzliche Kosten in Höhe von 169 Euro fallen zudem für das Tastatur-Dock an. Mit diesem wird das Pixel C erst zu einem Konkurrenten zu Apples aktuellem Riesen-Tablet. Technisch präsentiert sich die Google-Variante allerdings etwas beeindruckender als das Apple-Pendant. So besitzt die Tastatur des Pixel C einen festen Untergrund, was das Laptop-Feeling mit Sicherheit deutlich erhöhen dürfte. Außerdem wird das Tablet voll magnetisch an die Tastatur angedockt, hat einen verstellbaren Blickwinkel und lässt sich einklappen.

Auf der Software-Seite gibt es auf dem Pixel C natürlich das neue Betriebssystem Android 6.0 Marshmallow. Da das Gerät von Google selbst angeboten wird, sollten Updates wie auch bei der Nexus-Serie immer pünktlich verfügbar werden.

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