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Google-Sicherheitsbericht: Android-Smartphones werden sicherer

Der Play Store ist dank Play Protect schon deutlicher sicherer als zuvor.
Der Play Store ist dank Play Protect schon deutlicher sicherer als zuvor.

Google hat seinen jährlichen Sicherheitsbericht veröffentlicht und kann Erfolge vorweisen. Laut eigener Aussage ist die Anzahl schädlicher Apps im Play Store um 31 Prozent gesunken.

Google scheint die Malware im Play Store langsam unter Kontrolle zu bekommen. Die Zahl der Downloads von "PHAs", Googles liebevolle Abkürzung für "Potentially Harmful Apps", ist zwar im Vergleich zu Vorjahr von 0,02 Prozent auf 0,04 Prozent angestiegen, das hängt aber damit zusammen, dass nun auch Klickbetrug in die PHA-Kategorie eingeordnet wird. Rechnet man den Klickbetrug heraus, so konnten die Downloads schädlicher Apps um 31 Prozent gesenkt werden, berichtet Engadget.

KI-unterstützter Dienst Play Protect leistet gute Dienste

Es ist wahrlich keine leichte Aufgabe, weltweit mehr als zwei Milliarden Android-Smartphones vor Schadsoftware zu schützen. Googles 2017 eingeführter Dienst Play Protect scheint hier eine wertvolle Ergänzung zu sein: Die KI-unterstützte Software kann pro Tag mehr als 50 Milliarden Apps scannen. Google arbeitet seit 2018 daran, die Möglichkeiten von Maschinenlernen in Play Protect noch weiter auszubauen.

Play Protect kann nicht jede bösartige App herausfiltern

Weitere Daten aus der Statistik klingen ebenfalls sehr zufriedenstellend. Im Jahr 2018 waren nur 0,45 Prozent aller Android-Smartphones, die Play Protect verwenden, mit Schadsoftware infiziert. Das sind ganze 0,11 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Außerdem berichtet Google, dass ihre Sicherheitssoftware rund 1,6 Milliarden Installationen schädlicher Apps von außerhalb des Play Stores unterbunden habe. Wie viele Installationen von PHAs innerhalb des Stores verhindert wurden, verrät Google leider nicht.

Und obwohl Google sein Bestes gibt, den Play Store möglichst frei von Malware zu halten, schaffen es einige schädliche Apps, sich trotzdem hereinzuschleichen. Jüngstes Beispiel sind die infizierten Simulator-Spiele aus dem November 2018. In den Apps versteckte sich bösartiger Code, der eine Backdoor in Android öffnete, um automatisch weitere Malware herunterzuladen.

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