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Google Street View erfasst 16 Millionen Kilometer Straße

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In Google Earth lässt sich unsere Erde in einigem Detail betrachten. Bild: © Google 2019

Google könnte eine Wegstrecke von 16 Millionen Kilometern nur mit Fotos für Google Street View pflastern. Das entspricht 400 Mal dem Erdumfang. Für Google Earth hat das Unternehmen sogar den Lebensraum von 98 Prozent der Weltbevölkerung abgelichtet.

93 Millionen Quadratkilometer Satellitenbilder in unterschiedlicher Auflösung lassen sich in Google Earth bewundern. Das schreibt Google in einem Blogeintrag. Die Fotos für Google Street View werden unter anderem von den Street-View-Autos geknipst. Jedes der Fahrzeuge verfügt über neun Kameras, die HD-Aufnahmen aus jedem Blickwinkel aufzeichnen.

Schafe und Kamele als Assistenten

Davon abgesehen setzt Google auf den "Street View Trecker", ein Rucksack mit montierten Kameras. Diese werden dort eingesetzt, wo keine Autos fahren können oder dürfen. Und nicht nur Menschen tragen die Rucksäcke, sondern sie werden auch Schafen und Kamelen umgeschnallt, oder auf Booten montiert. 2019 wurden viele Millionen Gebäude in bislang kaum erfassten Ländern wie Bermuda, Armenien und Libanon fotografiert.

Ein Puzzle mit Milliarden von Teilen

Mithilfe eines Messbildverfahrens werden die Fotos schließlich aneinandergefügt. So ergibt sich ein optimalerweise nahtloses Gesamtbild. Googles Fotogrammetrie-Methode kann Milliarden von Fotos aus verschiedenen Quellen wie Street-View-Autos, Luft- und Satellitenaufnahmen wie ein Puzzle verbinden. Zu den Ergebnissen zählt etwa Live View, das eine Stadttour mit Augmented Reality ermöglicht. In Deutschland allerdings ist das Bildmaterial für Googles Street View veraltet und Häuser sind oftmals verpixelt. Der Grund lautet, dass viele Bürger vorab Aufnahmen ihrer Häuser widersprochen hatten.

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