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Google will mobiles Surfen schneller machen

Google will Surfen auf Tablets und Smartphones schneller machen.
Google will Surfen auf Tablets und Smartphones schneller machen. (©TURN ON 2014)

Surfen mit dem Smartphone oder Tablet wird aufgrund von immer mehr Grafiken, Fotos und Videos nicht gerade schneller. Google will nun gegensteuern und mit reduziertem Quellcode dem mobilen Internetsurfen wieder Beine machen.

Google hat eine neue Open-Source-Initiative gestartet, die mobiles Surfen mit dem Smartphone oder Tablet schneller machen soll. Wie der Internetkonzern am Mittwoch in einem Blogeintrag mitteilte, arbeitet das Projekt "Accelerated Mobile Pages" (AMP) mit einem reduzierten HTML-Code. Dieser wurde von mehreren Technologiefirmen auf Basis bereits existierender Webtechnologien entwickelt.

30 Medienhäuser beteiligen sich bereits am Open-Source-Projekt

Damit das Projekt auch Erfolg hat, muss es natürlich von den Internetseiten und Online-Verlagshäusern umgesetzt werden. Nach Angaben von Google haben bereits fast 30 große Anbieter wie Twitter, Pinterest, WordPress oder LinkedIn zugesichert, den AMP-HTML-Code in ihre Seiten zu integrieren. In Deutschland sind unter anderem die "Zeit" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" mit an Bord. Der Suchkonzern verspricht, dass mit dem neuen Code Webseiten auf Mobilgeräten deutlich schneller laden und dennoch weiterhin Videos, Animationen und natürlich auch Werbung anzeigen können. Der AMP-HTML-Code soll zudem plattform- und geräteübergreifend funktionieren.

Die Motivation von Google ist klar: Immer mehr Nutzer greifen von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets auf Nachrichtenseiten zu. Falls diese Webpages aufgrund von immer mehr Videos und Animationen jedoch zu langsam werden, springen auch die User schnell wieder ab. Das will der Internetkonzern, für den Werbung eine wichtige Einnahmequelle ist, natürlich verhindern.

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