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GoPro plant neue App zum Bearbeiten und Teilen von Videos

Die neue Mobile App von GoPro wird bereits getestet.
Die neue Mobile App von GoPro wird bereits getestet. (©YouTube/GoPro 2015)

GoPro will es künftig noch einfacher machen, Fotos und Videos zu bearbeiten und zu teilen. Dafür entwickelt der Action-Cam-Hersteller eine neue App für Smartphones. Die Anwendung könnte aber nur eine Zwischenlösung sein. Auf lange Sicht will man einen Cloud-Service zum Ansehen, Bearbeiten und Teilen von Footage etablieren.

Die neue GoPro-App für Mobilgeräte befinde sich bereits "in der finalen Enwicklungs- und Testphase", verriet GoPro-Präsident Tony Bates laut TechCrunch am Dienstag. Ende des Sommers soll die App für Smartphones und Tablets veröffentlicht werden – und es Action-Cam-Besitzern deutlich einfacher machen, GoPro-Footage zu bearbeiten und zu teilen. Fallen die Zwischenschritte am PC weg, ist es deutlich schneller möglich, Freunde auf Facebook und Co. an den eigenen Abenteuern teilhaben zu lassen.

Bearbeiten und Teilen soll schneller gehen

Noch müssen GoPro-Besitzer häufig viel Material durchsehen und am PC bearbeiten, um ein für soziale Netzwerke geeignetes Highlight-Video erstellen zu können. Dass das künftig einfacher und schneller gehen soll, zeigt auch der vor Kurzem erfolgte Release der GoPro Hero+ LCD. Dabei handelt es sich um das erste Modell des Herstellers, das Bearbeitung direkt an der Kamera ermöglichte.

Neue GoPro-App nur eine Zwischenlösung?

Mit der neuen App sollen aber auch die Nutzer anderer Modelle in den Genuss des schnellen Bearbeitens und Teilens kommen – zumal die Konkurrenz auf diesem Gebiet nicht schläft. TomTom bewirbt seine neue Action-Cam Bandit etwa damit, dass zum Erstellen eines Highlight-Videos nur ein Schütteln des Smartphones oder Tablets mit der Bandit-App nötig ist.

TechCrunch weist aber auch daraufhin, dass es sich bei der neuen GoPro-App nur um eine Zwischenlösung handeln könnte. Denn wie Tony Bates andeutete und GoPro-CEO Nick Woodman kürzlich erklärte, will der Hersteller künftig auf eine Cloud-Lösung setzen. Diese soll Nutzern zunächst das Speichern von Footage und damit das Ansehen auf unterschiedlichen Endgeräten ermöglichen. Auf lange Sicht soll der Cloud-Dienst auch zum Erstellen eines Highlight-Videos genutzt werden können.

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