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GoPro taucht 2 Jahre nach Flug ins Weltall wieder auf

GoPro_Weltall
GoPro_Weltall (©YouTube/Brya Chan 2015)

Eine GoPro, die vor zwei Jahren an Bord eines Wetterballons ins Weltall gestartet war, ist nun wieder aufgetaucht. Mit dabei hat sie wohl einige der spektakulärsten Video-Luftaufnahmen, die je von Hobbyfilmern gemacht wurden. Noch verrückter ist allerdings die Geschichte, wie die Kamera wieder auftauchte.

Manchmal kommen Sie wieder. Eine Action-Cam vom Typ GoPro, die 2013 an Bord eines Wetterballons ins Weltall startete, ist nach über zwei Jahren wieder aufgetaucht. Mitgebracht hat sie einige atemberaubende Video-Aufnahmen vom Grand Canyon. Die unglaubliche Geschichte, wie die Kamera gestartet wurde, verloren ging und mehr als zwei Jahre später wieder auftauchte, wurde am Wochenende auf Reddit geteilt.

Take Off im Juni 2013

Im Juni 2013 starteten fünf Studenten aus Arizona den Wetterballon mit der Kamera und einem Samsung Galaxy Note 2 an Bord. Ihr Ziel war es, spektakuläre Aufnahmen vom Grand Canyon und der Umgebung zu schießen. Damit die Kamera während ihres Flugs in die Stratosphäre nicht verloren geht, nutzen die Studenten einen GPS-Tracker für das Smartphone.

Doch etwas ging schief. Anstatt am vorgesehenen Punkt wieder zu landen, kam der Ballon etwa 50 Meilen entfernt wieder zur Erde zurück und landete dabei mitten in der Wüste. Da die GPS-Verfolgung vom Smartphone des US-amerikanischen Netzbetreibers AT&T zu dieser Zeit nur in einem sehr begrenzten Areal möglich war, konnten die Studenten ihre Kamera nicht mehr finden. Allerdings waren Kamera und Smartphone gut verpackt. Die fünf Studenten hatten extra für den Raumflug ein robustes Gehäuse im 3D-Drucker entworfen, das die Bauteile vor Wind und Wetter schützte.

Happy End nach über zwei Jahren

Zwei Jahre später war es ausgerechnet eine Mitarbeiterin des Netzbetreibers AT&T, die in der Wüste zufällig über den gelandeten Wetterballon stolperte. In einem Geschäft des Netzbetreibers gelang es ihr, über die SIM-Karte den Besitzer des Smartphones ausfindig zu machen. So bekam dieser sein Smartphone und seine GoPro nach über zwei Jahren endlich zurück – zusammen mit den spektakulären Aufnahmen, welche die Kamera aus der Stratosphäre heraus gemacht hatte.

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