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Gruselig: Bastler kombiniert Furby und Amazon Alexa

Manche Erfindungen sind so unheimlich, dass man sich fragt, wie der Erschaffer jemals auf die Idee kommen konnte. Beispiel gefällig? Wie wär's mit einem Furby mit eingebauter Alexa-Sprachassistentin von Amazon.

Kann sich noch jemand an Furby erinnern? Die sprechende Mischung aus Eule, Fledermaus, Katze und Hamster, die sich Ende der 1990er in zahlreichen Kinderzimmern verbreitete und mit der Jugendliche heutzutage kaum noch etwas anfangen können? Dem Bastler und Howchoo-Mitglied Zach war das alte Spielzeug laut Bericht von Engadget offenbar nicht gruselig genug – weswegen er es mit der Sprachassistentin Alexa aus Amazon Echo ausstattete.

Wie Amazon Echo – nur unheimlicher

Alles, was er dafür brauchte, war ein Furby, das Open-Source-Alexa-Protokoll, den Mini-Computer Raspberry Pi Zero W und ein paar weitere elektronische Komponenten sowie einen Lötkolben. Das Ergebnis taufte er auf den passenden Namen Furlexa. Wie Amazon Alexa kann auch das Spielzeug Fragen beantworten und sogar Smart-Home-Geräte ansteuern. Für den Extra-Gruselfaktor sorgt allerdings der bewegliche Mund von Furlexa, der sich bei jeder Antwort bewegt. Der Bastler verbesserte den Original-Furby sogar noch mit einem neuen USB-Mikrofon, einem Lautsprecher und einem Schrittmotor.

Das fertige Gesamtkunstwerk kann man sich auf YouTube ansehen – soviel vorab: Das Anschauen des Videos könnte zu akuten Albträumen führen. Wer Furlexa dennoch nachbauen möchte: Laut Zach kostete die Herstellung weniger als 50 Dollar, dauerte allerdings fast ein Jahr.

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