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Gute Nacht, Menschheit! MIT-Roboter kann auch blind rennen & klettern

Du hast gedacht, Du könntest Dich bei einer möglichen Übernahme der Weltherrschaft durch Maschinen einfach im Dunkeln verstecken? Weit gefehlt! Der Roboter Cheetah des MIT kann nun nämlich sogar blind herumlaufen und Treppen erklimmen.

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ihren vierbeinigen Roboter namens Cheetah (Gepard) weiterentwickelt, sodass die Maschine nun sogar ohne Kameras quasi "blind" laufen, klettern und springen kann. Stattdessen kann sich die neueste Version namens Cheetah 3 nun zur Orientierung auch allein auf ihre Kontaktsensoren verlassen – quasi wie ein Mensch, der sich bei Dunkelheit langsam durch einen Flur tastet.

Cheetah muss sich nicht auf seine Kamera-Augen verlassen

In Cheetah ordnen unterschiedliche Algorithmen die Daten der Kontaktsensoren dann den dazu passenden Bewegungen zu. So werden etwa Werte des Beschleunigungssensors, des Kreiselinstruments sowie die Position der Beine ausgewertet, damit der Roboter sich auch ohne "Augen" korrekt fortbewegt. Falls die MIT-Maschine auf ein unerwartetes Objekt treten sollte, kann sie sogar einschätzen, welches Bein nach oben und welches nach unten bewegt werden soll.

Allerdings erwartet das MIT nicht, dass Roboter sich in Zukunft nur blind fortbewegen sollen. Diese Art der Navigation soll vielmehr als Notfallprogramm dienen, beispielsweise in extrem dunklen Umgebungen wie Kraftwerken, wo Roboter bereits eingesetzt wurden. Und wer weiß, ob ein solches Feature nicht doch irgendwann beim Aufstand der Maschinen für Cheetah praktisch auf der Jagd nach Menschen sein kann ...

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