menu

Handystrahlung von iPhones ist unbedenklich, sagt die FCC

Auch das iPhone X überschreitet laut der FCC nicht die Grenzwerte für Hochfrequenzstrahlung.
Auch das iPhone X überschreitet laut der FCC nicht die Grenzwerte für Hochfrequenzstrahlung. Bild: © TURN ON 2018

Die Federal Communications Commision (FCC) veröffentlichte kürzlich einen Bericht über die Strahlenwerte von Smartphones. Im August behauptete die Tageszeitung The Chicago Tribune, dass einige iPhones die Grenzwerte zumutbarer Strahlung überschreiten. Tests der FCC widerlegten diese Aussagen nun.

Die Zeitung beauftrage vor rund einem halben Jahr ein akkreditiertes Labor mit der Prüfung der Strahlenwerte mehrerer Smartphones, berichtet MacRumors. Der Test ergab, dass einige iPhone-Modelle die vorgegebenen Bundesrichtlinien zur Strahlenbelastung überschritten. Apple stritt die Ergebnisse ab und behauptete, dass der Testaufbau der zu diesen Ergebnissen führte nicht ordnungsgemäß gewesen sei. Alle iPhone-Modelle seien von der FCC zertifiziert worden und die Strahlenwerte befänden sich innerhalb der vorgegebenen Grenzen.

SAR-Werte sind laut neuesten Tests im grünen Bereich

Als Antwort auf diese Vorwürfe kündigte die FCC eine erneute Prüfung mehrer Smartphones von Apple und Samsung an. Die nun veröffentlichten Ergebnisse widersprechen den Behauptungen der Chicago Tribune, alle getesteten Geräte liegen im grünen Bereich.

In einem Kommentar der FCC heißt es: "Alle von der FCC getesteten Muster, sowohl zur Verfügung gestellte als auch selbst erworbene Geräte, ergaben durchschnittlich einen maximalen SAR-Wert von 1 Gramm. Das liegt unter den von der FCC festgelegten Grenzwerten von 1,6 W / kg. Daher erfüllen alle getesteten Proben die FCC-Grenzwerte für allgemeine Hochfrequenzbestrahlung". Die komplette Studie kann hier eingesehen werden.

Anwaltskanzlei verklagt Apple wegen zu hoher Strahlenwerte

Direkt nach dem Bericht der Chicago Tribune startete auch die Anwaltskanzlei Fegan Scott Ermittlungen und wollte ebenfalls herausgefunden haben, dass einige iPhones die Grenze der zulässigen Strahlenbelastung überschreiten. Die Kanzlei reichte sogar Klage bei einem Gericht ein. Sie bemängelte, dass Apple "tatsächliche Betriebsbedingungen" in den Tests verwenden solle, anstatt "vom Hersteller gewählte Bedingungen".

Der erneute Test der FCC entsprach beim Aufbau dem der Chicago Tribune. Dabei wurde die Absorption von Hochfrequenzstrahlung an einem mit Flüssigkeit gefüllten Kopf- und Körpermodell gemessen. Ob die Klage nach den neuesten Ergebnissen noch Bestand hat, bleibt abzuwarten.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema Smartphones

close
Bitte Suchbegriff eingeben