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Hier fliegt der Tesla Roadster aus der Falcon Heavy durchs Weltall

Das letzte Bild vom "Starman" im Weltraum-Tesla bevor der Kamera der Saft ausging.
Das letzte Bild vom "Starman" im Weltraum-Tesla bevor der Kamera der Saft ausging. (©Instagram/Elon Musk 2018)

An Bord der SpaceX-Rakete Falcon Heavy hatte Elon Musk am Dienstag bekanntlich auch einen Tesla-Roadster mit ins All geschossen. Internet-Nutzer konnten den Weltraumflug des Wagens sogar über mehrere Stunden via Livestream verfolgen. Auf dem Mars wird der Tesla aber leider nicht ankommen.

Wenn es um verfehlte Ziele geht, hat Elon Musks Autofirma Tesla einige Erfahrung. Schon oft musste das Unternehmen die Produktionsziele für seine Fahrzeuge und seine Gewinnerwartungen nach unten korrigieren. Nun hat Tesla jedoch ein weit größeres Ziel verfehlt: den Mars.

Der Tesla ist nun auf Kollisionskurs mit einem Asteroidengürtel

Der am Dienstag an Bord einer Falcon-Heavy-Rakete ins All geschossene Tesla-Roadster wird nämlich nicht wie zunächst geplant in eine Umlaufbahn um den Mars einschwenken, sondern den Planeten ein gutes Stück verfehlen. Musk selbst teilte die finale Flugbahn des Wagens via Twitter mit. Der Tesla-Roadster, in dem eine Puppe in einem Raumanzug sitzt, befindet sich demnach auf direktem Kurs auf einen Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dabei wird er unter anderem den Zwergplaneten Ceres passieren.

Durch die neue Flugbahn besteht leider die Chance, dass der Wagen innerhalb des Asteroidengürtels mit einem anderen Himmelskörper kollidiert. Es kann allerdings auch durchaus sein, dass der Tesla den Gürtel unbeschadet passiert und noch tiefer ins All fliegt. Elon Musk selbst ist jedenfalls optimistisch.

Nutzer konnten den Flug des Wagens über Stunden per Livestream verfolgen

Bei Instagram postete der Milliardär am Mittwoch das letzte Bild des Fahrzeugs und der Puppe, die auf den Namen "Starman" getauft wurde. Aufgenommen wurde es von einer der zahlreichen Kameras an Bord des Teslas, denen aber seither der Strom ausgegangen ist. Zuvor hatten Internet-Nutzer für rund viereinhalb Stunden die Möglichkeit, den Flug des Wagens per Livestream bei YouTube zu verfolgen.

Doch ganz egal, ob das Auto nun an einem Asteroiden zerschellt oder für Millionen Jahre durch das All fliegt, es wird so oder so lange unterwegs sein, bevor es überhaupt in die Nähe des Asteroidengürtels kommt. Und wer weiß: Vielleicht haben die Menschen bis dahin längst die Möglichkeit, es wieder einzufangen. Der Tesla-Roadster, den Elon Musk 2018 ins All geschossen hat, würde in einer Ebay-Auktion dann sicherlich einiges einbringen.

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