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HTC Vive: Geringere Systemanforderungen als Oculus Rift

Die Systemanforderungen der HTC Vive stehen wohl fest.
Die Systemanforderungen der HTC Vive stehen wohl fest. (©HTC 2016)

Die HTC Vive wird offenbar geringere Systemanforderungen an den PC haben als die Oculus Rift. Trotzdem brauchen VR-Fans auch für die HTC-Brille eine starke Grafikkarte.

Nachdem HTC am Sonntag bereits den Preis seiner VR-Brille Vive verraten hat, gibt es nun schon wieder neuen Informationen zum Headset. So sind mittlerweile offenbar auch die Systemanforderungen bekannt, welche die HTC Vive an den Rechner stellen wird, berichtet Digitaltrends. Diese sollen etwas geringer ausfallen als bei der Oculus Rift.

Nicht ganz so anspruchsvoll wie die Oculus

Tatsächlich fallen die Anforderungen an den PC aber sehr ähnlich zu denen der Oculus-Brille aus. So soll auch die Vive mindestens einen Intel Core i5-4590 oder einen AMD FX 8350 benötigen. Auch bei der Grafikkarte gibt sich die Vive nicht genügsamer als die Rift. Demnach werden mindestens eine GeForce GTX 970 oder eine AMD Radeon R9 290 benötigt, um die Brille am PC betreiben zu können. Lediglich beim Arbeitsspeicher gibt sich das HTC-Modell genügsamer. So soll die Vive schon mit 4 GB RAM zufrieden sein, während die Rift mindestens 8 GB RAM benötigt.

Auf Seiten des Betriebssystems wird mindestens Windows 7 Service Pack 1 vorausgesetzt. Mit Windows 8.1 und Windows 10 soll die Brille demnach ebenfalls laufen. Keinerlei Informationen gibt es bislang zur Unterstützung von Linux- und Mac-Systemen. HTC-Partner Valve dürfte jedoch Interesse daran haben, auch die Konkurrenz-Plattformen zu Windows zu unterstützen – und sei es nur pro Forma.

Vorbestellung ab 29. Februar

Noch sind die Informationen zu den Systemanforderungen der HTC Vive nicht offiziell bestätigt. Spätestens am 29. Februar dürfte HTC jedoch sein Schweigen brechen. Dann beginnt nämlich die Vorbesteller-Phase für die VR-Brille. Ausliefern möchte der Hersteller die Vive dann ab Anfang April und damit in etwa parallel zur Oculus Rift. Der Preis soll in den USA bei 799 Dollar liegen. Wie teuer das VR-Device hierzulande wird, hat der Hersteller bislang nicht verraten.

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