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Huawei MateBook auf dem MWC 2016: Angriff auf Surface & iPad

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Huawei_MateBook_02 (©TURN ON 2016)

Mit dem MateBook hat Huawei in Barcelona seinen Konkurrenten zum Surface Pro 4 vorgestellt. Die Kombination aus Tablet und Laptop läuft mit Windows 10 und soll mit einem besonders ausgefeilten Stylus daherkommen.

Bei Huawei hat man den Mobile World Congress 2016 nicht etwa dafür genutzt, ein neues Smartphone vorzustellen, sondern kurzerhand ein eigenes Convertible präsentiert. Das Huawei MateBook erinnert vom Namen her zunächst an ein MacBook, ist aber eigentlich eher ein Konkurrent für das Surface Pro 4 von Microsoft.

Besser als Surface Pen und Apple Pencil?

So ist das MateBook auf den ersten Blick ein 12 Zoll großes Tablet auf dem Windows 10 läuft. Über einen Stylus, der bis zu 2048 verschiedene Druckstufen kennen soll – also doppelt so viele, wie der Apple Pencil vom iPad Pro – lassen sich Eingaben auf dem Display machen. Zudem besitzt der Stift zwei Tasten und einen integrierten Laserpointer für Präsentationen. Geladen wird er über einen USB Type-C-Port.

Das Display des MateBook löst mit 2160 x 1440 Pixeln auf und soll laut Huawei mehr Farben darstellen als das Surface Pro 4 oder das iPad Pro. Anders als das Surface Pro 4 wird das MateBook allerdings nicht mit Intel Core i-Prozessoren ausgeliefert, sondern lediglich mit der schwächeren aber auch energiesparenden Core m-Variante. Maximal gibt es zudem 8 GB RAM an Arbeitsspeicher und eine SSD mit 512 GB Speicherplatz.

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Der Stylus soll 2018 Druckstufen erkennen. (©TURN ON 2016)

Schickes und schlankes Design

Mit dem Design muss sich Huawei nicht verstecken. Das Convertible besitzt ein Aluminium-Gehäuse, das gerade einmal 6,9 Millimeter dick ist. Somit fällt das Device schlanker aus, als etwa die Surface-Familie von Microsoft. Am Gehäuserand gibt es zudem einen Fingerabdruckscanner. Zum echten Surface-Konkurrenten wird das MateBook aber natürlich erst durch die Tastatur, die an einem Port auf der Unterseite des Gerätes angeschlossen wird.

Das Matebook soll ab 799 Euro im Handel erhältlich sein. Der Stylus kostet knapp 70 Euro extra und für die Tastatur verlangt der Hersteller nochmal knapp 150 Euro. Insgesamt ist das Gerät also ein wenig günstiger als die Konkurrenz. Ob es auch gleichwertig ist, muss ein finaler Test zeigen.

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