Huawei plant Quad-Kamera mit 10-fach-Zoom für 2019er Smartphones

Das Galaxy A9 besitzt bereits eine Vierfachkamera, Huawei will 2019 nachziehen.
Das Galaxy A9 besitzt bereits eine Vierfachkamera, Huawei will 2019 nachziehen. (©Samsung 2018)
Franziska Peix Kann die Frage "Welcher Fitness-Tracker ist der beste?" nicht mehr hören.

Das Huawei P20 Pro und das Huawei Mate 20 Pro haben "nur" eine Triple-Kamera auf der Rückseite. Bei ihren Nachfolgern könnte das schon anders aussehen: 2019 sollen Huaweis Flaggschiff-Smartphones Quad-Kameras und 10-fach-Zoom mitbringen.

Samsung hat bereits ein Smartphone mit Vierfachkamera, Huawei will 2019 nachziehen. Im Interview mit Android Pit verriet Europachef Walter Ji, was der Hersteller für seine Flaggschiffmodelle im kommenden Jahr plant. Dabei fokussiere man sich vor allem auf die Kamera – statt drei Linsen sollen die Top-Smartphones Huaweis 2019 vier Linsen auf der Rückseite besitzen. Zudem entwickle man einen 10-fach-Zoom für die Rückkamera. "In diesen Bereichen forschen wir, und da könnten wir die eine oder andere Überraschung für euch haben", deutet Ji an.

Keine günstigen Huawei-Smartphones geplant

Auch andere Pläne diskutierte der Europachef mit Android Pit. So arbeite man ebenfalls an einem Falt-Smartphone à la Samsung Galaxy X und einem Modell mit 5G-Unterstützung. Was hingegen nicht von Huawei zu erwarten sein dürfte, sind günstige Einsteiger-Smartphones. "In der Einsteigerklasse kann man ein gutes Benutzererlebnis nicht garantieren. Das ist nicht gut für die Marke Huawei", erklärt Ji. Das Gleiche gelte für Android One. Huawei werde weiterhin große und teure Smartphones mit EMUI als Benutzeroberfläche produzieren.

Hürden beim 5G-Ausbau in Europa

Prägend für die Smartphone-Zukunft werde laut Ji der 5G-Standard. Statt Inhalte herunterladen zu müssen, werden sie künftig ohne Verzögerung aus der Cloud abrufbar sein. Allerdings seien bis dahin noch Hürden beim 5G-Ausbau in Europa zu überwinden. Ein flächendeckender Ausbau sei kaum rentabel möglich. Auch an die Smartphone-Software würden die neuen Möglichkeiten neue Herausforderungen stellen. So käme es etwa zunehmend auf ein intelligentes Akku-Management an. Hier werden Künstliche Intelligenzen ins Spiel kommen.

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