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Huawei will noch 2019 Alternativen zu Google Maps und Co. anbieten

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Das Huawei Mate 30 Pro wird ohne Google-Apps ausgeliefert.

Huawei will noch dieses Jahr erste Alternativen zu Google Maps, Google Pay und Co. anbieten. Nutzer sollen den Unterschied laut eines Mitarbeiters am Ende kaum merken.

Mit dem Huawei Mate 30 Pro hat der Hersteller hierzulande das erste Smartphone veröffentlicht, das ohne Google-Dienste und -Apps auskommt. Wer sich das Gerät kauft, muss demzufolge auf wichtige Applikationen wie Google Maps, Gmail oder Google Pay verzichten. Doch der Hersteller gibt nicht auf: Noch Ende des Jahres sollen erste Ersatz-Apps von Huawei selbst zur Verfügung stehen, wie Huawei-Indien-Chef Charles Peng gegenüber Economic Times (via Android Authority) verriet.

Maps, Pay, Play und Co. sollen noch dieses Jahr fertig werden

"Die meisten Schlüssel-Apps für Navigation, Bezahlen, Gaming und Nachrichten werden Ende Dezember fertig sein", so Peng. Die Apps werden dabei Teil der sogenannten Huawei Mobile Services (HMS) sein, welche die Google Mobile Services (GMS) ersetzen sollen. Dreh- und Angelpungt der HMS ist dabei der eigene App-Store namens Huawei App Gallery, der den Google Play Store ersetzen soll. Unklar ist allerdings, ob das nur für Indien gilt oder ob die Apps im Dezember auch hierzulande noch erscheinen werden.

Laut Peng sollen die Nutzer am Ende jedenfalls keinen großen Unterschied mehr zwischen den ursprünglichen Google-Apps und den neuen Alternativen von Huawei selbst spüren. Weltweit investiert das Unternehmen dafür in diesem Jahr bis zu einer Milliarde US-Dollar in App-Entwickler, damit diese ihre Applikationen in der App Gallery veröffentlichen.

Der Hintergrund für das Vorgehen ist natürlich der anhaltende Handelsbann der US-Regierung, der es Huawei unter anderem verbietet, Google-Dienste und -Apps auf seinen neuen Smartphones anzubieten.

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