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iMac Pro: Arbeitsspeicher lässt sich nur von Apple aufrüsten

Der Käufer kann den Arbeitsspeicher des neuen iMac Pro nicht selbst erweitern.
Der Käufer kann den Arbeitsspeicher des neuen iMac Pro nicht selbst erweitern. (©Apple 2017)

Der Arbeitsspeicher des neuen iMac Pro kann nur von Apple oder von einem autorisierten Dienstleister ausgewechselt werden. Der Käufer selbst hat keinen Zugang zum RAM. Das ist beim herkömmlichen 27-Zoll-iMac anders.

Der neue iMac Pro bietet im Gegensatz zum 27-Zoll-iMac keine Klappe für den Austausch des Arbeitsspeichers hinten. Der Nutzer kommt also nicht an den Arbeitsspeicher heran, ohne das Gerät aufzumontieren und dabei auf seinen Garantieanspruch zu verzichten. Das schreibt Rene Ritchie von iMore auf Twitter. Grundsätzlich lässt sich der Arbeitsspeicher aber nachträglich aufrüsten. Dazu muss der Käufer einen Apple Store oder einen von Apple autorisierten Dienstleister beauftragen.

Nutzer können wohl auch eigenen Arbeitsspeicher einbauen lassen

In Apple Stores wird wohl nur ein Upgrade mit einem von Apple bereitgestellten Arbeitsspeicher möglich sein, aber autorisierte Dienstleister könnten wohl auch RAM von anderen Herstellern einbauen oder Nutzern sogar erlauben, ihren eigenen Arbeitsspeicher mitzubringen. So ließen sich Kosten sparen, wobei das für einige Käufer des 5500-Euro-Computers vielleicht nicht die höchste Priorität hat.

Apple verlangt 2880 Euro für 128 statt 32 GB RAM

Der iMac Pro wird mit 32 GB RAM mit 2666 MHz ausgeliefert, der aber beim Kauf auf bis zu 128 GB konfiguriert werden kann. Allerdings verlangt Apple für das Upgrade auf 64 GB RAM bei der Konfiguration bereits satte 960 Euro mehr, für 128 GB RAM wird ein Aufpreis von 2880 Euro fällig – und das wohlgemerkt ausschließlich für den Arbeitsspeicher. Da wird eine nachträgliche Aufrüstung fast zwangsläufig günstiger ausfallen. Der iMac Pro richtet sich an professionelle Anwender wie Grafikdesigner und Wissenschaftler.

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