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Instagram: Foto-Posts jetzt auch über mobile Webseite möglich

Instagram will die eine Foto-App für die ganze Welt werden.
Instagram will die eine Foto-App für die ganze Welt werden. (©dpa 2017)

Wer von unterwegs ein Foto bei Instagram posten möchte, muss dafür jetzt nicht mehr zwangsweise die App nutzen. Die Entwickler haben ihrer mobilen Webseite ein Update spendiert, mit dem der Upload von Fotos endlich möglich wird. Dieser Schritt ist Teil der globalen Wachstumsstrategie von Instagram.

Bislang war der Nutzen der mobilen Instagram-Webseite recht beschränkt. Zwar konnten Mitglieder des sozialen Netzwerkes instagram.com über den Browser ihres Smartphones oder Tablets aufrufen und ihre Timeline ansehen, Beiträge liken, Accounts suchen und Mitgliedern folgen. Allerdings war es nicht möglich, ein Foto über die mobile Webseite hochzuladen. Das funktionierte nur über die Instagram-App – bis jetzt. Die Entwickler haben der Webseite nämlich laut TechCrunch ein Update verpasst, das nun das mobile Posten von Fotos auch außerhalb der App erlaubt.

Instagram: Mobile Webseite bekommt nach und nach mehr Funktionen

Schon im März erweiterte Instagram die Funktionen der mobilen Seite um eine Share-Funktion, aktuell kommen gerade der Foto-Upload und der "Entdecke Personen"-Reiter hinzu, wie Matt Navarra bei Twitter feststellte. Die Erweiterung des mobilen Funktionsumfangs ist laut TechCrunch Teil von Instagrams weltweiter Wachstumsstrategie. Rund 80 Prozent aller Nutzer kämen nämlich nicht aus den USA und hätten mitunter auch mit langsamen mobilen Netzwerken, teuren Verträgen für mobile Daten oder Low-End-Smartphone mit wenig Speicherplatz zu kämpfen – und würden aus diesem Grund nicht die App nutzen. Genau deshalb führte Instagram zum Beispiel erst kürzlich den Offline-Modus für Android ein.

Obwohl die wichtigsten Funktionen nun auch über die mobile Webseite verfügbar sind, bleibt sie immer noch eine abgespeckte Instagram-Version. Für Video-Uploads, die Nutzung von Filtereffekten, das Erstellen und Posten von Storys sowie zum Schreiben von Direktnachrichten müssen Nutzer weiterhin auf die App zurückgreifen.

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