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iOS 11.3 ist da und bringt die Abschaltung der Prozessor-Drosselung

iPhone-Nutzer können den Zustand ihres Akkus dank iOS 11.3 selbst kontrollieren.
iPhone-Nutzer können den Zustand ihres Akkus dank iOS 11.3 selbst kontrollieren. (©TURN ON/Primate Labs 2017)

Seit Donnerstag können iPhone- und iPad-Besitzer endlich iOS 11.3 herunterladen. Das Update wurde lange erwartet und soll endlich das Problem der Prozessor-Drosselung aufgrund von schwächelnden Akkus ausräumen.

Mit einem Tag Verspätung hat Apple das Update auf iOS 11.3 am Donnerstag dann doch noch zum Download für alle iPhone-, iPad- sowie iPod-Touch-Besitzer freigegeben. Am Mittwoch hatte es die neue Software zunächst nur für das brandneue iPad (2018) gegeben. Das wichtigste Feature ist wohl die detaillierte Akkuverwaltung für iPhones, die es Nutzern unter anderem ermöglicht, die umstrittene Leistungsdrosselung des Prozessors aufgrund der schwächelnden Akku-Performance zu umgehen.

iPhone-Nutzer erhalten Kontrolle über die Akku-Verwaltung

iPhone-User bekommen in einem neuen Menü einen Überblick über den Zustand des Akkus und über dessen Leistungsfähigkeit. Zu finden ist das Menü unter "Einstellungen > Batterie > Batteriezustand". Dort wird angezeigt, wie stark sich der Akku durch mehrere Ladezyklen schon abgenutzt hat. Wenn die Performance der Batterie zu stark gelitten hat, lässt sich hierüber auch die Prozessor-Drosselung ein- oder wieder abschalten.

Mehr Animojis und mehr Schutz für die Privatsphäre

Weitere neue Features umfassen etwa die Animojis. Deren Zahl steigert Apple von vormals 12 auf 16. Neu sind dabei Drache, Bär, Löwe und Totenkopf. Einige Verbesserungen gibt es für die Nutzung des App-Stores auf dem iPhone X. Dort werden Nutzer in Zukunft besser darauf hingewiesen, dass sie Einkäufe mit der Seitentaste bestätigen müssen. Außerdem soll es ab sofort auch möglich sein, Familieneinkäufe per Face ID zu bestätigen.

Auch für den Schutz der Privatsphäre möchte iOS 11.3 noch mehr tun. Ein neues Icon soll User darauf hinweisen, wenn eine App, die von Apple selbst stammt, auf private Informationen zugreifen möchte. Mit dem Feature wollen die Entwickler vor allem verhindern, dass Nutzer auf Fake-Apps hereinfallen, die nur Zugangsdaten abgreifen wollen. Weitere kleinere Neuerungen werden wie üblich in den Patchnotes selbst aufgeführt.

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