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iOS 13.2 veröffentlicht: Diese neuen Features bringt das Update

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iOS 13.2 bringt zahlreiche neue Emojis und Deep Fusion für das iPhone 11.

Mit iOS 13.2 hat Apple ein größeres Software-Update zum Download bereitgestellt. Die aktuelle Firmware bringt 59 neue Emojis, Deep Fusion für das iPhone 11 und Unterstützung für die neuen Apple AirPods Pro, die jetzt vorgestellt wurden.

Wie erwartet hat Apple Montagabend iOS 13.2 veröffentlicht, schreibt MacRumors. Das größere Update bringt zahlreiche neue Emojis auf das iPhone, darunter Tiere wie den Otter oder den Flamingo. Rechnet man alle Variationen zusammen, enthält das Update mehr als 230 neue Emojis, wovon 59 tatsächlich neu sind, weil sie ein neues Tier oder anderes Symbol einführen. Das Update kann wie immer direkt Over-the-Air auf das iPhone heruntergeladen und installiert werden, alternativ auch über iTunes (Windows) oder den Finder (macOS Catalina).

Verbessert wurde auch die Kamera-App: Endlich ist es möglich, die Videoauflösung direkt innerhalb der Anwendung umzustellen – bislang gelang das nur umständlich über die Einstellungen von iOS. Bestandteil des Updates ist auch Deep Fusion, das die Bildaufnahme auf den neuen iPhone-11-Modellen verbessert. Hier werden automatisch mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung aufgenommen, die Pixel für Pixel analysiert werden. Anschließend werden die hochwertigsten Bildteile miteinander kombiniert, um ein Foto mit verbesserten Texturen und Details zu produzieren.

Unterstützung für AirPods Pro und verbesserte Siri-Einstellungen

AirPods Pro fullscreen
iOS 13.2 ist fit für die neuen AirPods Pro.

Neu ist auch die Unterstützung für die am Montag vorgestellten Apple AirPods Pro, die unter anderem über eine aktive Noise-Cancelling-Technologie verfügen. Die Geräuschunterdrückung kann direkt über das Kontrollzentrum aktiviert werden. Von einer weiteren Verbesserung profitieren Besitzer aktueller AirPods, die sich "Nachrichten ankündigen" nennt. Sprachassistent Siri liest auf Wunsch eingehende Nachrichten direkt über die AirPods vor, die zugleich durch Diktieren beantwortet werden können – ohne "Hey Siri"-Sprachbefehl. Zudem verfügt Siri über neue Datenschutzeinstellungen und die Option, etwa den Kommunikationsverlauf aus den Siri-Einstellungen zu löschen.

Zusammen mit iOS 13.2 wurde auch eine neue Software für Apples HomePod veröffentlicht. Doch diese Version soll für Probleme sorgen, meldet 9to5Mac unter Berufung auf Wortmeldungen betroffener User, deren Lautsprecher nach dem Update unbrauchbar wurde. Nutzer des Smart Speakers sollten daher mit der Aktualisierung lieber warten, bis Apple ein angepasstes Update veröffentlicht.

Diese Bugs fixt iOS 13.2

  • Fehler, der das automatische Eintragen von Passwörtern in Drittanbieter-Apps verhinderte
  • Fehler, der verhinderte, dass die Tastatur bei Nutzung der Suchfunktion nicht angezeigt wurde
  • Bug, der bei iPhone X und neuer mitunter verhinderte, dass man durch Wischen zum Homescreen gelangte
  • Fehler, durch den die Nachrichten-App nur eine einzige Mitteilung sendete, wenn die Option zum Wiederholen von Hinweisen aktiviert war
  • Bug, bei dem die Nachrichten-App die Telefonnummer anstelle des Kontaktnamens anzeigte
  • Fehler, durch den die Kontakte-App den zuvor geöffneten Kontakt anstelle der Kontaktliste öffnete
  • Bug, der verhinderte, dass markierte Anmerkungen gesichert wurden
  • Fehler, dass gesicherte Notizen vorübergehend nicht sichtbar waren
  • Bug, durch den das iCloud-Backup nicht beendet wurden, wenn dieses durch "Jetzt sichern" gestartet wurde
  • Verbessert die Leistung, wenn AssistiveTouch zum Aktivieren des App-Umschalters genutzt wird
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