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iOS 13.3.1 ist da: Neue Features und eine Überraschung

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iOS 13.3.1 enthält einen versteckten Hinweis auf ein neues Apple-Produkt.

Apple hat am Dienstag das Update auf iOS 13.3.1 veröffentlicht. Neben neuen Features und ein paar Bugfixes versteckt sich im Code auch eine echte Überraschung!

Wie MacRumors berichtet,  wird mit der Software-Aktualisierung unter anderem die Option eingeführt, den Ultrabreitband-Chip U1 im iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max zu deaktivieren. Das Feature befindet sich in den iOS-Einstellungen unter "Datenschutz > Ortungsdienste". Dort kann nun der Punkt "Netzwerk & Drahtlose Kommunikation" deaktiviert werden. Zuvor war eine Abschaltung nicht möglich.

Ständiges Standort-Tracking störte iPhone-Nutzer

Das Problem: Ultrabreitband darf nicht überall eingesetzt werden. So ist eine Nutzung in militärischen Sicherheitsbereichen etwa häufig untersagt. Damit Apple eine gesetzeskonforme Nutzung sicherstellen kann, muss das System also regelmäßig den Standort ermitteln, um so den Ultrabreitband-Chip eventuell automatisch deaktivieren zu können.

Alle aktuellen Apple-Smartphones besitzen im Inneren einen Ultrabreitband-Chip. Die Technologie, die nicht neu ist, aber erstmals in Handys zum Einsatz kommt, erlaubt eine im Vergleich zu GPS präzisere Ortung. Mit der neuen Firmware reagiert Apple somit auf Nutzerbeschwerden, die gegen Jahresende 2019 aufgekommen waren. So berichteten iPhone-Besitzer verwundert darüber, dass das iPhone 11 auch dann Standortdaten erhebt, wenn dies explizit in den Einstellungen untersagt ist.

iOS 13.3.1 fixt zudem laut den Release-Notes folgende Bugs:

  • Behebt ein Problem bei den Kommunikationslimits, durch das Kontakte ohne die Eingabe des Bildschirmzeitcodes hinzugefügt werden konnten.
  • Behebt ein Problem, das eine kurze Verzögerung vor dem Bearbeiten von Deep-Fusion-Fotos des iPhone 11 oder iPhone 11 Pro verursachen konnte.
  • Behebt ein Problem bei Mail, durch das entfernte Bilder trotz deaktivierter Einstellung „"Entfernte Bilder laden" geladen werden konnten.
  • Behebt ein Problem, bei dem in Mail mehrere Dialogfenster zum Widerrufen angezeigt werden konnten.
  • Behebt ein Problem, bei dem FaceTime die rückseitige Ultra-Weitwinkelkamera anstelle der Weitwinkelkamera verwenden konnte.
  • Behebt ein Problem, bei dem das Senden von Push-Mitteilungen über WLAN fehlschlagen konnte.
  • Korrigiert ein Problem mit CarPlay, das bei bestimmten Fahrzeugen zu verzerrtem Klang bei Telefonaten führen konnte.
  • Fügt Unterstützung für Siri-Stimmen in indischem Englisch für den HomePod hinzu.

Powerbeats 4 kündigen sich erneut an

Wie MacRumors weiter schreibt, enthält das Update auf iOS 13.3.1 zudem erneut einen versteckten Hinweis auf die kommenden Powerbeats 4, nachdem die Kopfhörer bereits in iOS 13.3 aufgetaucht waren. Laut den Bildern im Code des iOS-Updates werden die neuen In-Ears optisch wohl eine Mischung aus den aktuellen Powerbeats 3 und den Powerbeats Pro. Wann die Powerbeats 4 tatsächlich vorgestellt werden, bleibt aber noch ungewiss.

Wer noch keine Systembenachrichtigung über das Update auf Version 13.3.1 erhalten hat, kann auf seinem iPhone unter "Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate" die Aktualisierung manuell starten. iPadOS bekommt parallel ebenfalls ein Update auf Version 13.3.1

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