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iOS 13: Spotify verhandelt offenbar mit Apple über Siri-Unterstützung

Spotify im Streit gegen Apple
Spotify stellt sich in einem YouTube-Video als einzelner Spieler in einem unfairen Basketballspiel dar.

"Siri, spiele Musik von Spotify!" Bisher führt dieser Sprachbefehl höchstens dazu, dass Apple Music startet. Schon bald könnte sich dies jedoch ändern. Apple und Spotify verhandeln wieder.

The Information hat von anonymen Insidern erfahren, dass Apple und Spotify miteinander sprechen (via MacRumors). Anlass ist offenbar iOS 13. Die kommende Version des mobilen Betriebssystems wird zum ersten Mal externen Musikstreamingdiensten erlauben, auf das SiriKit zuzugreifen. Bisher gibt Siri lediglich Musik von Apple Music oder aus der persönlichen Audiosammlung des Nutzers wieder.

Sollten sich Spotify und Apple einigen, wird Siri also demnächst Spotify-Playlisten starten können. The Information zufolge bleibt Apple Music aber auch in diesem Fall die standardmäßig eingerichtete Musikquelle.

Konflikt läuft seit 2011

Seit nunmehr acht Jahren schwelt der Konflikt zwischen Apple und Spotify. Der Musikstreamingdienst aus Schweden wirft dem Unternehmen aus Cupertino verschiedene Dinge vor. Nicht nur den bisher fehlenden Zugriff auf Siri, sondern auch eine unfaire Preispolitik. Apple fordert eine Gebühr von 30 Prozent von jeder Premium-Mitgliedschaft, die Spotify verkauft.

Der Musikstreamingdienst ist jedoch nicht bereit, dies zu zahlen. Daher können Apple-Nutzer nicht aus der iOS-App heraus, sondern nur über Umwege auf die Premium-Mitgliedschaft upgraden. Inzwischen ermitteln auch die Wettbewerbshüter der Europäischen Kommission gegen Apple. Auch falls sich Apple und Spotify also in Sachen Siri entgegenkommen, ist nicht zu erwarten, dass die weiteren Streitpunkte schnell beigelegt werden.

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