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iOS 14.5: Entsperren mit der Apple Watch und andere neue Features

iPhone 12
iOS 14.5 bringt nochmal einen Schwung neuer Funktionen für das iPhone. Bild: © TURN ON 2020

Mit iOS 14.5 steht vor der Enthüllung von iOS 15 tatsächlich nochmal ein größeres Update mit zahlreichen neuen Features bevor. Neben dem Entsperren per Apple Watch gibt es noch einige andere Funktionen, auf die sich iPhone-Besitzer freuen dürfen.

Mit iOS 14.5 will Apple in diesem Frühjahr ein möglicherweise letztes großes Zwischenupdate veröffentlichen, bevor sich die Entwickler voll und ganz auf iOS 15 konzentrieren. Dabei soll es einige Features geben, auf die viele iPhone-Nutzer besonders warten.

Entsperren per Apple Watch für Maskenträger

Die vielleicht größte Neuerung von iOS 14.5 wird die neue Möglichkeit sein, ein iPhone über eine verbundene Apple Watch zu entsperren. Damit will der Hersteller einen Workaround für die Menschen anbieten, die ihr iPhone aufgrund der allgemein geltenden Maskenpflicht nicht mehr per Face ID entsperren können. Mit der neuen Funktion erkennt Face ID demnach automatisch, wenn iPhone-Besitzer eine Maske tragen und verbindet sich mit der Apple Watch. Die Uhr muss natürlich mit dem gleichen Nutzerkonto verknüpft sein, damit sie die Identität der Person bestätigen kann.

Das Entsperren via Apple Watch soll nur funktionieren, wenn sich die Uhr tatsächlich am Handgelenk oder am Körper der Person befindet, die das iPhone entsperren möchte. Wird die Uhr nach dem Entsperren vom iPhone wegbewegt, sperrt sich das Telefon binnen einer Minute automatisch wieder.

Mehr Kontrolle über die Privatsphäre

Ein Update, über das seit längerem diskutiert wird, kommt ebenfalls mit iOS 14.5. So müssen Apps ihre Nutzer in Zukunft aktiv um Erlaubnis bitten, wenn sie Tracking-Daten mit Drittanbietern teilen. Die Regelung soll laut Apple für alte und neue Apps gelten und ebenso für Anwendungen, die direkt von Apple entwickelt werden.

Mehr Stimmen für Siri – aber nur in Englisch

Auch für Siri wird es mit iOS 14.5 ein großes Update geben. Der Sprachassistent wird mehr Stimmenoptionen bekommen. Insgesamt vier verschiedene Stimmmuster – zwei männliche und zwei weibliche – werden dann zur Auswahl bereitstehen. Eine voreingestellte Stimme wird es übrigens nicht mehr geben.

Stattdessen fragt das Telefon direkt bei der Einrichtung, welche Siri-Stimme es denn sein darf. Die Sache hat allerdings einen entscheidenden Haken: Die neuen Stimmen wird es nur für die englische Version von Siri geben.

Neue Emojis mit mehr Hauttönen

Fast jedes größere iOS-Update bringt auch neue Emojis und so ist es auch dieses Mal. Ein großer Fokus liegt dabei auf den Hauttönen der Gesichts-Emojis. Diese werden nochmal erweitert, sodass noch mehr Optionen bereitstehen. Aber es wird auch gänzlich neue Emojis geben, wie etwa ein brennendes und repariertes Herz und eine Frau mit Bart.

Viele kleinere Updates

Zudem bessert Apple auch an vielen anderen Stellen nach.  So gibt es einige Neuerungen für die Apple-Podcasts-App. Die bekommt einerseits ein schickeres Layout, mit dem sich einzelne Shows noch besser präsentieren können und soll es den Nutzern zudem ermöglichen, einzelne Episoden von Shows als Favoriten zu speichern.

Auch die Erinnerungen-App bekommt ein Update. Damit werden sich Einträge in Zukunft nach bestimmten Kategorien filtern lassen – etwa nach dem Datum oder der Art der Erinnerung. Gamer dürfen sich zudem über nativen Support für die Conroller von PS5 und Xbox Series X freuen.

Erscheinen soll iOS 14.5 noch im Frühjahr. Ein konkretes Datum hat Apple für das Update bislang nicht genannt.

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