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iOS 14: Nach Pannen-Update iOS 13 liegt der Fokus auf Stabilität

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Apple überdenkt seinen Update-Prozess grundsätzlich.

Der Launch von iOS 13 ging nicht gerade glatt über die Bühne – zu viele Bugs, zu schlechte Performance. Aus diesem Grund soll Apple den Update-Prozess jetzt komplett überdenken, womit iOS 14 wohl ganz im Zeichen von Stabilität und Zuverlässigkeit stehen dürfte.

Das zumindest schreibt das Nachrichtenmagazin Bloomberg. Demnach konzentriere sich Apple derzeit auf die Art und Weise, wie man den Update-Prozess von iOS verbessern könne. So sollen sogenannte "Software-Flags" in täglichen iOS-Builds dafür sorgen, kommende Veröffentlichungen zu stabilisieren.

Dank spezieller Markierungen innerhalb der Software seien Apples eigene Entwickler in der Lage, Änderungen an Betaversionen von iOS 14 vorzunehmen, zwischen denen interne Tester problemlos wechseln könnten. Kurzum: problematischer Code kann somit schneller isoliert werden. Hersteller wie Google oder Microsoft verfahren so seit Jahren.

iOS 14: Stabilität oberste Priorität

Weil iOS 13 seit dem Release im September von zahlreichen Problemen betroffen ist – zu nennen ist etwa das Dilemma rund um das schlechte RAM-Management –, wolle Apple daher das gesamte Vorgehen für Softwaretests überarbeiten – Und zwar nicht nur für iOS, sondern auch für macOS. Innerhalb von nur zwei Monaten veröffentlichte Apple acht iOS-Updates, mit denen in erster Linie Bugfixing betrieben wurde. Fünf Tage nach dem Launch von iOS 13 hatte Apple bereits iOS 13.1 zum Download freigegeben – was intern angeblich gar als der "eigentliche Release" gewertet werde.

Welche neuen Features Apple für iOS 14 plant, weiß aber auch Bloomberg nicht. Klar scheint nur, dass ein stabiles Betriebssystem ganz oben auf der Agenda steht – beginnend mit den öffentlichen Beta-Versionen. Neu ist dieser Sinneswandel indes nicht: Schon bei iOS 12 lag der Fokus auf Stabilität und Zuverlässigkeit, nicht so sehr auf neuen Features. Mit iOS 14 dürfte sich die Geschichte wiederholen, womöglich mit noch größerer Konsequenz. Ob das gelingt, werden wir spätestens im September 2020 wissen.

Das sagt Alexander:
Ein kluger und sinnvoller Schritt – Stabilität genießt Vorrang vor neuen Features. Hoffentlich hält Apple sich auch strikt daran, um abermals Bug-geplagte iOS-Releases endgültig zu verhindern. Oder zumindest deutlich zu minimieren. Es ist an der Zeit.
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