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iOS-Bug in Safari ermöglicht Fake News und fiese Scherze über iMessage

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Fake News mit tatkräftiger Unterstützung von Apples iMessage? Genau das ist dank eines iOS-Bugs (oder Features?) in Safari problemlos möglich. Das öffnet Tür und Tor für allerlei fiese Scherze.

Über den iOS-Bug in Safari berichtet die Seite MacRumors, die das Vorgehen kurzerhand auch in einem Video demonstriert. Doch worum geht es? Jede besuchte Webseite in Safari lässt sich über den Share-Button unkompliziert teilen, etwa auch über Apples hauseigene Nachrichten-App iMessage. Dabei generiert das System automatisch eine Vorschau des Links, die das Bild, die URL der Seite und einen Text enthält, im Normalfall die Überschrift des jeweiligen Artikels – doch genau diese Vorschau lässt sich spielend leicht manipulieren.

So kann die Linkvorschau manipuliert werden

Wird ein beliebiger Text auf der Webseite markiert und diese anschließend geteilt, erscheint nicht die Headline in der Linkvorschau, sondern die manuell gewählte Textstelle – und genau das ist der Knackpunkt. Denn: Das System berücksichtigt dafür nicht nur echten Text auf der Webseite, sondern auch selbst geschriebene Inhalte, die etwa in ein Suchfeld eingegeben werden. Und ein Suchfeld ist schließlich auf den meisten Webseiten vorhanden. So kann das Textfeld dazu zweckentfremdet werden, einen Empfänger einen Link mit falsch generiertem Inhalt zukommen zulassen.

Diese Schwachstelle soll sowohl auf dem iPhone und iPad und am besten im Landscape-Modus funktionieren. Auf dem Mac gelingt das Vorgehen aber nicht, auch Nutzer von Android-Smartphones lassen sich nicht überlisten. Nach Bekanntwerden des kuriosen Bugs dürfte es ohnehin nicht mehr allzu lange dauern, bis Apple den Fehler fixen wird.

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