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iPad Pro 2020 mit LiDAR-Scanner und Trackpad-Unterstützung enthüllt

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Das neue iPad Pro ist leistungsstärker und verfügt erstmals über einen LiDAR-Scanner.

Das neue iPad Pro ist da! Ausgestattet mit einem neuartigen LiDAR-Scanner will es ein noch immersiveres AR-Erlebnis ermöglichen. Auch die lang erwartete Trackpad-Unterstützung ist an Bord. Wir haben alle Infos zum iPad Pro 2020.

Eigentlich hätte das iPad Pro wohl auf einem eigenen Event vorgestellt werden sollen, doch die aktuelle Corona-Krise hat diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen hat Apple das iPad Pro jetzt schlicht in einer Pressemitteilung angekündigt.

LiDAR-Scanner für immersiveres AR-Erlebnis

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Objekte in AR-Apps sollen noch genauer platziert werden.

Größte Neuerung: Auf der Geräterückseite sitzt erstmals ein sogenannter LiDAR-Scanner (Light Detection and Ranging). Dieser bestimmt Distanzen, indem er die Dauer misst, bis Licht ein Objekt erreicht und wieder zurückkommt – eine Technologie, die laut Apple selbst die NASA für ihre nächste Marsmission nutzen werde. Reflektiertes Licht werde aus bis zu fünf Metern Entfernung erkannt, sowohl drinnen als draußen.

Profitieren sollen davon vor allem Augmented-Reality-Anwendungen. Auch fortschrittliche Workflows in Kombination mit professionellen Foto- und Video-Apps seien damit möglich. Vor allem AR-Apps sollen auf dem neuen iPad Pro noch realistischer sein, Objekte lassen sich etwa sofort platziert, dank realistischer Verdeckung von Objekten auch vor und hinter reale Strukturen.

Trackpad soll produktives Arbeiten erleichtern

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Dank Cursor dürfte vor allem das Arbeiten an Tabellen leichter von der Hand gehen.

Neu ist auch die Unterstützung für das Trackpad, bislang vor allem von MacBooks bekannt. Passend dazu hat Apple ein neues Smart Keyboard mit Trackpad angekündigt, das Nutzern neue Möglichkeiten eröffnen soll, um das iPad als Arbeitsgerät zu verwenden. Dank eines Cursors wird so vor allem das Arbeiten in Tabellen erleichtert, auch die bekannten Multi-Touch-Gesten stehen zur Verfügung, etwa das Streichen zum Homescreen, das Wechseln zwischen Arbeitsbereichen oder das Ausführen eines Rechtsklicks mit zwei Fingern.

Auch das neue iPad Pro wird in den Bildschirmdiagonalen 11 und 12,9 Zoll angeboten. Das ProMotion-Display unterstützt eine flüssige Bildwiederholrate von 120 Hz und deckt den P3-Farbraum auf – besonders wichtig für Kreative im Videobereich. Als Prozessor kommt der neue A12Z-Bionic-Chipsatz zum Einsatz, womit das iPad Pro das bislang leistungsstärkste Apple-Tablet ist. Der 8-Kern-Prozessor zusammen mit der Neural Engine sei somit bestens für Next-Generation-Apps gerüstet, verspricht Apple. Die Akkulaufzeit beträgt nach Herstellerangaben bis zu 10 Stunden.

Release zu Preisen ab 879 Euro

Wie vielfach im Vorfeld erwartet, sitzt auf der Rückseite des iPad Pro eine Dual-Kamera, die sich aus 12-MP-Weitwinkel und 10-MP-Ultraweitwinkel zusammensetzt. Durch zweifaches Herauszoomen profitieren Fotografieren von einem deutlich größeren Sichtfeld im Vergleich zum Vorgänger.

Das neue iPad Pro ist in den Farben Space Grau und Silber erhältlich. Gleich vier Speichervarianten stehen zur Verfügung: 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB. Die 11-Zoll-Version startet bei 879 Euro, die größere Ausführung beginnt bei 1.099 Euro. Ab kommender Woche gibt es das iPad Pro im Handel zu kaufen. Das Magic Keyboard soll hingegen erst im Mai erscheinen und kostet 299 US-Dollar (11") bzw. 349 Dollar (12,9"). Die deutschen Preise stehen noch nicht fest.

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