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iPad Pro: Release erst 2016 mit neuartigem Touch-Display?

Das iPad Pro erscheint wohl erst 2016.
Das iPad Pro erscheint wohl erst 2016. (©Martin Hajek / www.martinhajek.com / @deplaatjesmaker 2015)

Wird es in diesem Jahr doch kein neues iPad geben? Neue Spekulationen deuten darauf hin, dass Apple den Release des iPad Pro auf 2016 verschieben könnte. Ursache ist offenbar eine völlig neue Display-Technologie, die der Hersteller derzeit bei seinen Zulieferern testen lässt.

Bereits seit einiger Zeit wird gemunkelt, dass Apple an einem neuen iPad mit großem 12,9-Zoll-Display arbeitet – dem iPad Pro. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass der Hersteller sein neues Tablet in diesem Jahr auf den Markt bringt, scheint zu sinken. Wie das Magazin Korea IT News von einem Insider erfahren haben will, ist ein Release des iPad Pro vor 2016 derzeit nicht sehr realistisch. Grund dafür soll unter anderem eine neue Display-Technologie sein, die Apple für das neue Tablet erstmals einsetzen will.

Sensibleres Display für Force Touch?

Wie der Insider berichtet, verhandelt der Hersteller derzeit mit LG Display, Samsung Display, Japan Display und anderen Zulieferern über die Produktion von Touch-Displays, die auf der bislang noch recht unbekannten AgNW-Technologie basieren. Dabei ist die oberste Schicht des Displays mit hauchdünnen Nanodrähten aus Silber durchzogen und soll so deutlich sensibler auf Eingaben reagieren als bisherige Touchscreens. Der Einsatz einer solchen Technologie könnte dafür sprechen, dass Apple tatsächlich plant, die Force Touch-Technologie der Apple Watch auf das iPad Pro zu bringen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte es Berichte gegeben, wonach Apple zudem plant, sein neues iPad mit einem neuartigen Stylus auszustatten, der via Bluetooth mit dem Gerät verbunden sein soll. Zählt man alle bisher durchgesickerten Infos zusammen, so deutet momentan alles darauf hin, dass der Hersteller versucht, das Bedienkonzept seiner Tablets gründlich zu überarbeiten. Ein solcher Ansatz wäre durchaus nachvollziehbar, schließlich musste Apple in seiner iPad-Sparte zuletzt deutlich Federn lassen und konnte mit dem iPad Air 2 nicht an die Verkaufserfolge früherer Modelle anknüpfen.

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