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iPhone 11: Apple beantragt Markenrecht für "Slofie"

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"Slofies" nennt Apple Slow-Motion-Aufnahmen mit der Frontkamera der neuen iPhones.

Während der iPhone-11-Keynote ließ Apple auch beiläufig die Wortzusammensetzung "Slofie" fallen, womit der Hersteller die neue Slow-Motion-Funktion der Frontkamera beschreibt. Jetzt hat Apple das Markenrecht für das Feature beantragt.

Das zumindest meldet The Verge mit Verweis auf einen Antrag Apples, der am vergangenen Freitag eingereicht wurde. Apple will die Wortschöpfung "Slofie" somit als US-Markenzeichen sichern. Kostenpunkt: rund 400 US-Dollar. Auf der Keynote vergangene Woche wurde die Möglichkeit, Slow-Motion-Selfies mit dem iPhone 11 aufzunehmen, als "Slofies" bezeichnet.

Was auf der Bühne zunächst wie ein Scherz wirkte, scheint für Apple doch eine gewisse Ernsthaftigkeit zu haben. Dabei scheint der Begriff "Slofie"für die Markeneinreichung selbst eine eher untergeordnete Rolle zu spielen, vielmehr geht es um die Technologie, die hinter dieser Begrifflichkeit steckt.

Apple hofft womöglich auf viralen "Slofie"-Effekt

Im Antrag ist die Rede von einer "herunterladbaren Computersoftware für das Erfassen und Aufnehmen von Video". Somit dürfte es Apple primär darum gehen, seine Technologie zu schützen, damit andere Hersteller diese nicht in ihre Geräte integrieren. Bei Slofies handelt es sich um Slow-Motion-Videoaufnahmen mit der Frontkamera des iPhone 11 und iPhone 11 Pro (Max), die mit 120 Bildern pro Sekunde erfolgen.

In iOS 13 taucht "Slofie" freilich nirgends auf, weswegen die Wortschöpfung wohl eher als reines Marketing zu verstehen ist. Womöglich erhofft sich der Hersteller einen viralen Effekt, ähnlich, wie es seinerzeit beim iPhone X und der Animoji-Karaoke der Fall gewesen war.

Ab diesem Freitag gibt es das iPhone 11, das iPhone 11 Pro und das iPhone 11 Pro Max im Handel zu kaufen. Experten erwarten einen starken Launch.

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