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iPhone 11: iOS 13.3.1 lässt Dich den Ultrabreitband-Chip deaktivieren

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Mit der neuen Firmware wirst Du den Ultrabreitband-Chip ausschalten können. Bild: © YouTube/ Simple Alpaca 2020

Das iPhone 11, das iPhone 11 Pro und das iPhone 11 Pro Max sammeln mitunter auch Standortdaten, wenn dies eigentlich untersagt wurde. Schuld daran ist der Ultrabreitband-Chip, der sich ab iOS 13.3.1 aber deaktivieren lassen wird.

In der neuen Beta-Version von iOS 13.3.1 ist bereits ein Umschalter für die Funktion vorhanden, berichtet 9to5Mac. Nutzer können somit die Ultrabreitband-Technologie nach Belieben aus- und wieder einschalten. Zuvor war das nicht möglich. Alle aktuellen Apple-Smartphones – das iPhone 11, das iPhone 11 Pro und das iPhone 11 Pro Max – besitzen im Inneren einen Ultrabreitband-Chip. Die Technologie, die nicht neu ist, aber erstmals in Handys zum Einsatz kommt, erlaubt eine im Vergleich zu GPS präzisere Ortung.

Ultrabreitband-Technik darf nicht überall eingesetzt werden

Das Problem daran: Ultrabreitband darf nicht überall eingesetzt werden. So ist eine Nutzung in militärischen Sicherheitsbereichen etwa häufig untersagt. Damit Apple als verantwortlicher Hersteller eine gesetzeskonforme Nutzung sicherstellen kann, muss das System regelmäßig den Standort ermitteln, um so den Ultrabreitband-Chip eventuell automatisch deaktivieren zu können.

Mit der neuen Firmware reagiert Apple damit auf Irritationen, die gegen Jahresende 2019 aufgekommen sind. So berichteten iPhone-Besitzer verwundert darüber, dass das iPhone 11 auch dann Standortdaten erhebt, wenn dies explizit in den Einstellungen untersagt ist. Apple erklärte wenig später, dass die Ortung aufgrund jeweiliger gesetzlicher Bestimmungen erfolge und stellte eine Option zum Ausschalten des Ultrabreitband-Chips in Aussicht. Der Release von iOS 13.3.1 dürfte demnächst erfolgen.

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