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iPhone 12: Hauptkamera soll endlich 3D-Tiefensensor bekommen

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Wird das iPhone 12 einen Tiefensensor für die Hauptkamera bekommen?

Zumindest ein neues Modell des iPhone 12 soll auch auf der Rückseite mit einer 3D-Kamera ausgestattet sein – wovon vor allem die Fotografie und Augmented Reality profitieren dürften.

Das berichtet Fast Company mit Verweis auf nicht näher genannte Quellen. Demnach wolle Apple das TrueDepth-Kamerasystem inklusive der Sensoren, die derzeit bei iPhones auf der Front für Face ID zum Einsatz kommen, auf der Geräterückseite integrieren. Die Komponenten dafür sollen von Lumentum kommen, das schon in den aktuellen iPhones die Technik für Face ID zusteuert. Die Kamera – bestehend aus Laser, Sensor und ausgeklügelter Software – emittiert das Licht, um die Distanz zwischen dem iPhone und unterschiedlichen Objekten und Oberflächen erfassen zu können.

3D-Kamera seit zwei Jahren in Entwicklung

Apples Entwickler sollen an der neuen 3D-Kamera schon seit mindestens zwei Jahren arbeiten. Sie befindet sich inzwischen auf einer Short List als potenziell neues iPhone-Feature, das in diesem Jahr zum Einsatz kommen könnte. Im derzeitigen Design, so heißt es, sei die 3D-Kamera auf der Rückseite enthalten. Dennoch könnte sich Apple theoretisch dazu entscheiden, das Feature auf das kommende Jahr zu verschieben, falls etwa das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung macht.

Wenngleich Apple mit seiner 3D-Frontkamera – die primär für die Gesichtserkennung Face ID und Spielereien wie Animojis dient – gewissermaßen ein Vorreiter war, so kamen andere Hersteller Apple bei der Integration einer 3D-Kamera auf der Rückseite zuvor, etwa Samsung mit dem Galaxy Note 10+ oder auch Galaxy S20 Ultra.

Diese Verbesserungen bringt eine 3D-Kamera

Die detaillierten Tiefeninformationen eines 3D-Sensors ermöglichen bessere Fotos und ein verbessertes Augmented-Reality-Erlebnis. Da die Kamera präziser den Abstand von Objekten oder Personen erfassen kann, machen sich die Vorteile vor allem bei Porträtfotos und Aufnahmen mit Zoom in einer besseren Qualität bemerkbar. Augmented-Reality-Anwendungen profitieren hingegen von den Tiefeninformationen, da Objekte genauer projiziert werden können.

Das iPhone 12 dürfte traditionell im September vorgestellt werden, zuvor wird noch im Frühjahr der Release eines iPhone SE 2 erwartet.

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