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iPhone 12: Launch soll sich auf viertes Quartal verschieben

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Apple könnte das iPhone 12 (Konzeptbild) im September vorstellen und erst einige Wochen später in den Handel bringen. Bild: © YouTube/EverythingApplePro 2020

Neue iPhones kommen traditionell im September in den Handel – doch in diesem Jahr könnte das anders sein. Das iPhone 12 soll sich verspäten und erst im vierten Quartal auf den Markt kommen.

Das glaubt zumindest einer von Apples wichtigsten Zulieferern, schreibt 9to5Mac. Es handelt sich um das Unternehmen Broadcom, das Bauteile wie den WLAN-Chipsatz für das iPhone beisteuert. Broadcom-Chef Hock Tan glaubt nicht an einen Release des iPhone 12 im September.

Aufgrund der üblichen Geheimhaltung hat Tan den Namen Apple oder iPhone zu keinem Zeitpunkt in den Mund genommen. Im Rahmen einer Telefonkonferenz mit Analysten sprach er lediglich von einem wichtigen Produktlaunch eines großen nordamerikanischen Smartphones, der sich verzögere. Auf diese indirekte Weise äußert sich der Broadcom-Boss bevorzugt, wenn er über Apple spricht. Der spätere Launch des iPhone 12 werde den Umsatz von Broadcom im dritten Quartal nach unten drücken, ein Umsatzanstieg sei erst wieder im Schlussquartal zu erwarten.

Kommt das iPhone 12 im Oktober?

Dass Apple das neue iPhone in diesem Jahr später als üblich auf den Markt bringen könnte, ist keine neue Vermutung – seit Monaten spekulieren Analysten und Branchenbeobachter über ein späteres Erscheinungsdatum aufgrund der nach wie vor angespannten Lage weltweit.

Denkbar ist demnach, dass Apple seine neuen Smartphones wie gewohnt im September vorstellt, die Geräte aber erst zu einem späteren Zeitpunkt in den Verkauf schickt, etwa im Oktober. Ganz neu wäre dieses Vorgehen nicht: Schon beim iPhone X im Jahr 2017 mussten Kunden Geduld mitbringen und fast zwei Monate auf den Verkaufsstart warten. Möglich, dass dem iPhone 12 ein ähnliches Schicksal droht.

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