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iPhone 12 mini im Teardown: Das hat Apple alles geschrumpft

Apple hat unter anderem den Akku fürs iPhone 12 mini geschrumpft.
Apple hat unter anderem den Akku fürs iPhone 12 mini geschrumpft. Bild: © iFixit 2020

Das iPhone 12 mini ist kleiner als seine Modellbrüder – aber heißt das auch, dass weniger oder abgespeckte Technik im Inneren steckt? Das wollte iFixit mit einem Teardown des Apple-Smartphones herausfinden.

Nach dem iPhone 12 und dem iPhone 12 Pro war nun das iPhone 12 mini an der Reihe und musste sich dem Teardown von iFixit stellen. Der Reparatur-Shop hat dabei herausgefunden, welche Komponenten Apple geschrumpft hat, um sie im kleineren Gehäuse unterzubringen. Schließlich ist das iPhone 12 mini mit dem gleichen A14-Prozessor ausgestattet wie die anderen neuen iPhones und bringt ebenfalls 5G-Support mit.

iPhone 12 mini: Kleinerer Akku, kleinere Taptic Engine

Der Teardown bestätigt, was zu erwarten war: Um seine High-End-Technik in einem kleineren Gehäuse unterzubringen, hat Apple unter anderem den Akku geschrumpft. Während das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro den gleichen 10,78-Wh-Akku beherbergen, ist im iPhone 12 mini nur Platz für einen 8,57-Wh-Akku. Das ist aber immer noch deutlich mehr als beim iPhone SE mit seinem 6,96-Wh-Energiespeicher. Des Weiteren fanden die Bastler heraus, dass auch die Taptic Engine im iPhone 12 mini kleiner ausfällt. Der bereits sehr kompakte Motor für haptisches Feedback wurde für den Einsatz im kleinsten iPhone 12 noch einmal um 25 Prozent verkleinert. Zudem ist ein kleinerer Lautsprecher an Bord.

Wie sieht es mit der Reparierbarkeit aus?

Der Teardown zeigt, dass Apple jeden Millimeter ausgenutzt hat, um die bestmögliche Technik im iPhone 12 verwenden zu können. Und das scheint gut gelungen, die einzelnen Komponenten passen laut iFixit haargenau zusammen ins Gehäuse. Dennoch bekommt das kleinste iPhone denselben Reparierbarkeitsscore wie seine größeren Brüder – und zwar 6 von 10 Punkten.

Die besonders häufig anfallende Reparatur des Displays und der Austausch des Akkus sind wohl vergleichsweise einfach durchzuführen. Die meisten Komponenten sind zudem modular genug, um sie gut austauschen zu können. Allerdings erschweren Apple-eigene Schrauben und die verbesserte Wasserfestigkeit die Reparatur. Ein weiterer Kritikpunkt: Das Gehäuse aus Glas ist so fragil, dass ein einziger Sturz den Austausch von Vorder- und Rückseite erforderlich machen kann.

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