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iPhone 2018: Erster Benchmark-Test zeigt kaum schnelleren A12-Chip

Alle iPhone-Modelle 2018 sollen ein Prozessor-Upgrade erhalten.
Alle iPhone-Modelle 2018 sollen ein Prozessor-Upgrade erhalten. (©Martin Hajek / www.martinhajek.com / @deplaatjesmaker 2018)

Genau wie im letzten Jahr will Apple im September angeblich drei neue Smartphones vorstellen. Das erste iPhone 2018 tauchte nun in einem Benchmark-Test auf – und enttäuschte ein wenig. Der A12-Chip scheint maximal zehn Prozent schneller zu sein als sein Vorgänger im iPhone X.

Nicht selten tauchen neue Smartphones schon vor ihrem Release in Benchmark-Tests auf. Handelt es sich nicht um einen Fake, den die französische Webseite Consomac (via Venture Beat) bei Geekbench entdeckte, dann ist das auch der Fall beim iPhone 2018 – zumindest bei einem der drei Modelle, die Apple für dieses Jahr plant. Stimmen die Ergebnisse, wird das nächste Apple-Smartphone allerdings nur minimal schneller als das iPhone X sein.

Nur geringe Performance-Verbesserungen im Vergleich zum iPhone X

Getestet wurde ein "iPhone 11,2" mit einem ARM-Prozessor, der Ähnlichkeiten zum A11-Chip in den 2017er iPhones aufweist. Allerdings stehen der CPU 4 statt 3 GB RAM zur Seite. Damit erzielte das iPhone 2018 einen Single-Core Score von 4673 (rund zehn Prozent mehr als beim iPhone X) und einen Multi-Core Score von 10.912 (rund fünf Prozent mehr als beim iPhone X). Verbesserungen wurden aber auch bei der Gesichts- und Spracherkennung erzielt.

iPhone 2018: Neuer A12-Chip oder überarbeiteter A11-Chip?

Bleibt die Frage, um welches der drei iPhone-Modelle für 2018 es sich dabei handeln könnte. Apple will angeblich ein günstigeres iPhone 9 mit 6,1 Zoll großem LCD-Screen sowie zwei OLED-Modelle vorstellen: ein iPhone X 2018 oder auch iPhone 11 mit 5,8-Zoll-Display und ein iPhone X Plus oder iPhone 11 Plus mit großem 6,5-Zoll-Bildschirm. Da das bei Geekbench getestete Modell ein RAM-Upgrade erhalten hat, dürfte es sich um eines der High-End-Modelle handeln. Andererseits fallen die Ergebnisse nur minimal besser aus als beim Vorjahresmodell, sodass man den Einsatz eines neuen Prozessors infrage stellen könnte. Vielleicht wurde daher auch das günstigere LCD-Modell mit einem überholten A11-Chip statt einem neuen A12-Chip getestet?

Ein nur geringer Performance-Boost könnte allerdings auch darauf hinweisen, dass Apple sich beim iPhone 2018 auf eine Optimierung der Akkulaufzeit konzentriert. So oder so – noch sind Geekbench-Tests wie dieser mit Vorsicht zu genießen, da sie auch sehr leicht gefälscht werden können.

 Der Single-Core Score des neuen iPhone 2018 fällt zehn Prozent, der Multi-Core Score fünf Prozent höher aus als der des iPhone X. fullscreen
Der Single-Core Score des neuen iPhone 2018 fällt zehn Prozent, der Multi-Core Score fünf Prozent höher aus als der des iPhone X. (©Geekbench (via Venture Beat) 2018)
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