menu

iPhone 2019: So stark wird das iOS-Smartphone mit A13-Chip

Der A13-Chip des iPhone 2019 wird es womöglich sogar mit Laptop-CPUs aufnehmen können.

Dass das iPhone 2019 noch einmal an Leistung zulegen wird, dürfte jedem klar sein. Noch gibt es aber kaum Informationen darüber, wie viel Power wirklich in dem neuen A13-Chip steckt. Macworld wagt anhand der Daten alter A-Serien-Chips eine erste Vorhersage.

Auf 5-Nanometer-Chips für das iPhone 2019 muss Apple leider verzichten. Dafür werden die A13-Chips der kommenden Smartphone-Serie aber in einem verbesserten 7-nm-Fertigungsverfahren mit EUV hergestellt. Das Verfahren soll rund 20 Prozent mehr Schaltkreise auf dem Chip ermöglichen. Wird diese Technik auf eine etwas größere Chipgröße angewendet, wären Leistungen im Bereich von leichten und schlanken Laptops möglich, glaubt Redakteur Jason Cross von Macworld.

A13-Chip könnte jedes Android-Gerät und sogar dünne Laptops schlagen

Cross hat sich die Werte der Leistungssteigerung im Single-Core-Bereich basierend auf dem Geekbench-4-Benchmark einmal genauer angesehen. Sollte sich der Trend fortsetzen, könne man beim A13-Chip mit einer Punktzahl von 5200 im Benchmark rechnen. Das wäre deutlich besser als jedes Android-Smartphone und als die meisten dünnen Laptops.

Die Steigerung der Multi-Core-Leistung ist schon deutlich schwieriger zu beurteilen: Vom A10- zum A11-Chip fand eine enorme Leistungssteigerung statt, die aber zum A12-Chip wieder abflachte. Der A12-Chip erreichte im Benchmark eine Wertung von 11.096 Punkten. Fügt Apple keinen weiteren Kern zum Chip hinzu, sollte der A13 laut Cross zwischen 12.200 und 12.500 Punkten landen. Wird jedoch eine weitere CPU hinzugefügt, könnte die Zahl auf 15.000 bis 16.000 Punkte steigen.

Moderate Leistungssteigerung bei der GPU und Reserven für KI

Bei der Leistung der GPU rechnet Cross nur mit geringen Zuwächsen. Hier könnte der A13 sogar von den aktuellen Qualcomm-Chips geschlagen werden. Nach seiner hypothetischen Rechnung müssten Apple aber noch 40 Prozent mehr Transistoren als beim A12-Chip zur Verfügung stehen. Diese könnten für eine KI reserviert sein.

Der Macworld-Redakteur erwartet, dass Apple beim kommenden Chip vor allem auf maschinelles Lernen und Bildverarbeitung setzen wird. Schon beim A12 konnte Apple die Leistung der Neural Engine von 600 Milliarden auf 5 Trillionen Operationen pro Sekunde steigern. Ein derartiger Sprung ist für den A13-Chip zwar nicht zu erwarten, aber eine Verdreifachung oder Verfünffachung könne laut Cross durchaus drin sein.

Das sagt Michael:
Sollten sich die Einschätzungen als korrekt herausstellen, erwartet uns wohl eine echte Leistungsgranate. Ob die Leistungssteigerung dann auch Vorteile bei der Nutzung bringt, wird sich aber erst beim Release zeigen. Allein durch das Jonglieren mit den riesigen Zahlen bin ich aber jetzt schon mächtig gespannt darauf, was die neuen iPhones so auf dem Kasten haben werden.
Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Neueste Artikel zum Thema iPhone 11 Pro

close
Bitte Suchbegriff eingeben