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iPhone 6s: 16-GB-Variante passt in Apples iCloud-Konzept

Konzeptbild vom iPhone 6s: Kommt das neue Apple-Smartphone auch als 16-GByte-Variante?
Konzeptbild vom iPhone 6s: Kommt das neue Apple-Smartphone auch als 16-GByte-Variante? (©YouTube/Jermaine Smit 2015)

Auch wenn der Speicherhunger von Apps wächst, könnte Apple im September dennoch ein iPhone 6s mit 16 GB Speicher auf den Markt bringen. In einem Interview äußerte Apple-Manager Phil Schiller, dass Geräte mit kleinem Speicher ihre Berechtigung haben.

Gerade vor dem Hintergrund der heutigen Cloud-Lösungen befürwortet Phil Schiller iPhones mit weniger Speicher – diesen Standpunkt vertrat er laut Techradar in einem Podcast-Interview. Viele Nutzer würden zum Sichern von Fotos, Musik, Dokumente und anderen Daten mehr und mehr auf Dienste wie iCloud, Dropbox und Co. zurückgreifen. Das würde bedeuten, dass weniger lokaler Speicher gebraucht wird. Außerdem lohne sich die Produktion von iPhones mit geringerem Speicherausbau in der Mischkalkulation für Apple, erklärte der Apple-Manager.

iPhone 6s mit weniger Speicher und mehr Akku?

Auch wenn Phil Schiller es nicht wörtlich sagte, so wäre es naheliegend, dass das iPhone 6s oder iPhone 7 in einer Variante mit geringem Massenspeicher erscheint – etwa 16 GB. Laut einem E-Mail-Leak soll der Release des Smartphones am 25. September erfolgen. Natürlich würde Apple wohl auch weiterhin mehrere Speichervarianten anbieten für diejenigen, die ihre Daten nicht der Cloud anvertrauen wollen.

Aus der vermehrten Verwendung der iCloud könnte Apple zwei Vorteile ziehen. Abgesehen von finanziellen Vorteilen binden sich iPhone-Kunden dadurch noch stärker an den Konzern aus Cupertino. Je mehr Daten der Nutzer bei Apple speichert, um so eher die Chance beim neuen Smartphone der iPhone-Linie treu zu bleiben.

"Dickere Akkus sind keine Lösung"

In dem Interview ging es zudem um Frage, ob dickere Smartphones mit mehr Akku-Kapazität sinnvoll wären. Laut Phil Schiller sei man immer bemüht, das richtige Verhältnis aus effizienten Bauteilen und Akku zu finden. Ein größerer Akku sei noch keine Lösung. Ein dickeres iPhone wäre eben schwerer, und eine größere Batterie benötige mehr Zeit zum Laden. Demzufolge sieht wohl zumindest er kein dringendes Bestreben, ein iPhone 6s oder iPhone 7 mit einem deutlich größeren Akku auszustatten.

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