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iPhone 7: Apple nimmt Nintendo Switch den Speicher weg

Mario wird ausgebremst: Ausgerechnet das iPhone 7 macht Nintendo das Leben schwer.
Mario wird ausgebremst: Ausgerechnet das iPhone 7 macht Nintendo das Leben schwer. (©TURN ON 2016)

Die Nintendo Switch könnte sich deutlich besser verkaufen, wenn das iPhone 7 nicht wäre. Denn: Produzent Toshiba, der viele Hersteller mit NAND-Flash-Speicher versorgt, soll mit der Produktion schlicht nicht hinterherkommen. Die Nachfrage sei viel größer als das Angebot.

Die Nintendo Switch erfreut sich bei Spiele-Fans hoher Beliebtheit – und war direkt nach Release vielerorts ausverkauft. Die Lieferengpässe sollen einen ganz einfachen Grund haben, meldet das Wall Street Journal. Es gebe einen "branchenweiten Engpass" für Komponenten, die in Smartphones, Computern oder auch anderen digitalen Geräten zum Einsatz kommen. Insbesondere der NAND-Flash-Speicher von Toshiba für das iPhone 7 und unangekündigte Smartphones, auch anderer Hersteller, sei äußerst knapp.

Nachfrage nach NAND-Flash-Speicher übersteigt das Angebot deutlich

Die Nachfrage übersteige das Angebot aktuell deutlich, betonte eine Sprecherin von Toshiba gegenüber dem WSJ. Und: Diese Situation lasse sich in 2017 kaum lösen. Diese Botschaft dürfte vor allem den japanischen Videospielhersteller treffen. Zwar hat Nintendo als offizielle Prognose zehn Millionen verkaufte Nintendo-Switch-Konsolen für das Geschäftsjahr ausgerufen, das im März 2018 endet. Intern jedoch, so heißt es, hoffe das Unternehmen aus Kyoto gar auf annähernd 20 Millionen verkaufte Exemplare. Das zumindest soll Nintendo in Gesprächen mit Zulieferern betont haben.

Doch selbst wenn die Verkaufszahlen des iPhone 7 sinken sollten: Das iPhone 8 ist längst in Sichtweite – und dürfte ebenfalls hungrig nach den begehrten Speicherkomponenten sein. Es scheint, als müsste Nintendo seine Switch-Konsole vorerst weiter auf Sparflamme produzieren, wenn auch ungewollt.

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