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iPhone 7: Diamantschwarz offenbar sehr schwer herzustellen

iPhone 7 in Diamantschwarz: Schön, aber schwierig herzustellen.
iPhone 7 in Diamantschwarz: Schön, aber schwierig herzustellen. (©Apple 2016)

Das iPhone 7 in Diamantschwarz erfreut sich bei Käufern großer Beliebtheit, stellt die Zulieferer von Apple offenbar jedoch vor große Herausforderungen. Denn: Bis zu 40 Prozent der produzierten Einheiten sollen nicht den hohen Qualitätsansprüchen von Apple genügen – und müssen erneut produziert werden.

Wer derzeit ein iPhone 7 oder gar ein iPhone 7 Plus in Diamantschwarz kaufen möchte, muss sich gedulden – beide Smartphones sind derzeit kaum zu bekommen. Das liegt einerseits an der hohen Nachfrage nach der neuen Farboption, gleichzeitig wohl aber auch an Produktionsengpässen. Denn die Fertigung sei schwer und stelle die Zulieferer vor große Herausforderungen, berichtet MacRumors mit Verweis auf den Analysten Ming-Chi Kuo von KGI Securities. Wirft man einen Blick auf die genannten Zahlen, wird das ganze Ausmaß sichtbar.

40 Prozent der Einheiten fallen bei Apples Qualitätskontrolle durch

Demnach soll die Produktion der neuen Farbvariante eine Ausbeute von lediglich 60 bis 70 Prozent hervorbringen. Was wiederum bedeutet, dass bis zu 40 Prozent der hergestellten Einheiten nicht den Qualitätsansprüchen der Kalifornier genügen. Daraus folgt eine erneute Herstellung, was folgerichtig in eine höhere Wartezeit für Vorbesteller mündet. Laut Apple besteht das diamantschwarze iPhone 7 aus perlgestrahltem Aluminium. In neun Stufen werde eloxiert und poliert.

Analyst: iPhone 7 wird sich schlechter als iPhone 6s verkaufen

Die vergleichsweise lange Lieferzeit resultiere laut Kuo aus gleich mehreren Umständen. Diamantschwarz sei bei den Vorbestellern sehr beliebt, aber schwierig herzustellen. Außerdem greifen die Kunden verhältnismäßig oft zum größeren iPhone 7 Plus. Das liegt zum einen an der neuen Dual-Kamera, zum anderen aber auch an Kunden, die sich wegen der Probleme rund um das Galaxy Note 7 nach einer Phablet-Alternative umschauen. Dennoch ist sich Kuo sicher: Das iPhone 7 wird sich schlechter als das iPhone 6s verkaufen.

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