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iPhone 7 mit OLED: Apple bei Displays von Samsung abhängig

OLED oder nicht OLED? Noch ist diese Frage beim iPhone 7 nicht beantwortet.
OLED oder nicht OLED? Noch ist diese Frage beim iPhone 7 nicht beantwortet. (©Dusan Djokic 2015)

Falls Apple beim iPhone 7 tatsächlich auf OLED-Displays setzen sollte, könnte die Abhängigkeit von Samsung als Zulieferer noch weiter wachsen. Die Koreaner bauen bereits die Chips für die Smartphones aus Cupertino.

OLED hin, OLED her: Die Spekulationen über einen Screen mit organischen Leuchtdioden bestimmen seit Wochen die Gerüchteküche rund ums iPhone 7. Wie die taiwanesische Webseite DigiTimes nun meldet, will Apple angeblich wirklich auf die neue Displaytechnik bei seinem nächsten Smartphone setzen. Apple wolle die Screens aber nicht selbst produzieren – wie zuletzt aufgrund eines geheimen Labors in Taiwan spekuliert wurde – sondern vielmehr einen weiteren Zulieferer ins Boot holen: Samsung.

Samsung könnte OLED-Know-how beim iPhone 7 einbringen

Der koreanische Erzkonkurrent baut für Apple bereits die iPad-Displays, während die Screens im iPhone von LG und Japan Display kommen. Nun will der kalifornische Konzern angeblich die Zulieferer-Basis beim iPhone 7 erweitern, auch um mehr Verhandlungsspielraum bei den Preisen zu haben. Samsung baut für eigene Smartphones wie das Galaxy S6 schon seit Längerem OLED-Displays und sollte daher über die nötige Expertise verfügen.

Unterdessen spekuliert die koreanische Webseite iNews24 laut BGR, was wirklich im geheimen Apple-Labor in Taiwan entwickelt werden könnte. Demnach arbeite der iPhone-Konzern dort womöglich an einer Micro-LED-Technik, die Hologramme ohne die Nutzung von speziellen Brillen ermöglichen soll. Das klingt zunächst ziemlich futuristisch, allerdings hat eine Firma namens Ostendo bereits 2014 demonstriert, wie ein solches holografisches Display funktionieren könnte.

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