iPhone 7 ohne vorstehende Rückkamera?

Beim iPhone 6s steht die Rückkamera noch deutlich hervor.
Beim iPhone 6s steht die Rückkamera noch deutlich hervor. (©TURN ON 2015)
Gregor Rumpf Würde sich auch in 10 Jahren noch das iPhone SE kaufen, weil große Smartphones nerven.

Seit dem iPhone 6 steht die Rückkamera leicht aus dem Smartphone-Gehäuse hervor. Beim iPhone 7 könnte sich das jedoch ändern. Apple hat eine Technik entwickelt, mit der der Kamera-Buckel trotz dünnerem Gehäuse verschwinden könnte.

Apple hat am Dienstag ein neues Patent zugesprochen bekommen, das eine Technik zur Verkleinerung der Kamera in einem Smartphone beschreibt. Das berichtet 9to5Mac unter Berufung auf das entsprechende Patent, welches bereits im Frühjahr 2013 angemeldet wurde. Zeit genug für eine Umsetzung im iPhone 7, das im Herbst 2016 auf den Markt kommen soll, wäre also.

iPhone 7 könnte Kamera mit gebogenem Sensor haben

Der Trick, um den Kamera-Buckel des iPhone 6 und iPhone 6s verschwinden zu lassen, lautet folgendermaßen: Anstelle eines flachen Sensors will Apple in seinen Smartphones einen halbkugelförmigen und gebogenen Sensor einbauen. Eine ähnliche Technik wird in astronomischen Teleskopen eingesetzt. Damit könnte die Entfernung zwischen der Linse und den Sensoren minimiert und das gesamte Kameramodul kleiner werden. Normalerweise würde das die Qualität der Smartphone-Fotos verringern – ein Problem, das Apple mit einer zusätzlichen Linse umgehen will.

Ob das Patent tatsächlich für das iPhone 7 umgesetzt wird, ist wie bei vielen anderen Apple-Visionen natürlich noch offen. Allerdings dürfte der Konzern sehr bestrebt sein, die Hauptkamera beim nächsten Smartphone-Flaggschiff irgendwie zu verkleinern – immerhin soll das iPhone 7 so dünn wie der aktuelle iPod touch werden.

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