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iPhone 7 Plus: iOS 10.1 verbessert offenbar RAM-Management

Das iPhone 7 Plus reserviert seinen Extra-RAM anscheinend nicht nur für die Kamera.
Das iPhone 7 Plus reserviert seinen Extra-RAM anscheinend nicht nur für die Kamera. (©Twitter / MacRumors 2016)

Schon jetzt vernichtet das iPhone 7 Plus mit seiner Leistungsfähigkeit klar die Konkurrenz. Mit dem Update auf iOS 10.1 soll die Nutzung des RAM nochmals verbessert werden.

Wenn es um die Anwendung im Alltag geht, haben Android-Smartphones keine Chance gegen das iPhone 7 Plus. Dies liegt vor allem an der überlegenden Geschwindigkeit des neuen A10 Fusion-Chips, aber auch die Nutzung der Ressourcen konnte von Apple offenbar eleganter gelöst werden. Obwohl zum Beispiel das Samsung Galaxy Note 7 mehr RAM an Bord hat, wird es vom iPhone 7 im Leistungstest übertrumpft. Die Beta-Version des Updates auf iOS 10.1 soll zumindest auf dem iPhone 7 Plus laut BGR in dieser Hinsicht sogar noch weitere Verbesserungen bringen.

Deutlich mehr Apps lassen sich per Multitasking einfrieren

Bisher konnte das iPhone 7 Plus nur eine sehr begrenzte Anzahl von Apps im Hintergrund einfrieren. Ab einer gewissen Auslastung wird der Zustand der Programme nicht mehr gespeichert, so dass sie ihre Inhalte erneut laden müssen, sobald man zu ihnen zurück wechselt. Dies kostet natürlich Zeit und macht sich im Gebrauch bemerkbar. In iOS 10.1 wird das RAM-Management des iPhone 7 Plus jetzt offenbar noch weiter verbessert, sodass viel mehr Apps im Arbeitsspeicher verbleiben können.

RAM doch nicht exklusiv für die Kamera reserviert?

Bisher wurde vermutet, dass der zusätzliche Gigabyte RAM, den das iPhone 7 Plus mitbringt, ausschließlich der Dual-Kamera und der Bildberechnung zur Verfügung steht. Mit dem Update auf iOS 10.1 könnte es nun sein, dass der verfügbare Speicher vom System deutlich ökonomischer ausgenutzt wird, um so die Gesamtleistung des iPhone 7 Plus zu verbessern. Die neue Version ist allerdings noch in der Beta-Phase. Wie das RAM-Management zum Release aussehen wird, ist also noch unklar. Es erscheint allerdings unwahrscheinlich, dass Apple in dieser Hinsicht wieder einen Schritt zurück machen wird.

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