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iPhone 7: So hoch sind die reinen Materialkosten

Produktionskosten: 225 US-Dollar. Verkaufspreis: 649 US-Dollar. Das iPhone 7.
Produktionskosten: 225 US-Dollar. Verkaufspreis: 649 US-Dollar. Das iPhone 7. (©YouTube/TechRadar 2016)

Die Herstellungskosten des iPhone 7 sind im Vergleich zum iPhone 6s für Apple gestiegen. Die reinen Produktionskosten für das iPhone 7 mit 32 GB Speicher betragen knapp 225 US-Dollar, fast 37 US-Dollar mehr als noch beim iPhone 6s. Um Apples Gewinnmarge muss man sich dennoch nicht sorgen.

Das Marktforschungsunternehmen IHS Markit hat die reinen Materialkosten des iPhone 7 untersucht. Und diese sind im Vergleich zum iPhone 6s gestiegen. Demzufolge ergeben die reinen Materialkosten die Summe von 219,80 US Dollar, die Fertigungskosten in Höhe von 5 US-Dollar ergeben den Gesamtpreis von 224,80 US-Dollar. Der Verkaufspreis des iPhone 7 liegt in den USA bei 649 US-Dollar – ein satter Aufschlag von 424,20 US-Dollar. In Deutschland gibt es das iPhone 7 ab 759 Euro zu kaufen.

Teuerste Einzelkomponente des iPhone 7 ist das LCD-Display

Der errechnete Materialwert liegt somit um 36,89 US-Dollar höher als noch beim iPhone 6s (basierend auf der finalen IHS-Analyse vom Dezember 2015), das wiederum teurer als der Vorgänger iPhone 6 produziert wurde.  Die teuerste Einzelkomponente ist das LC-Display, laut Displaymate der beste LCD-Screen eines Smartphones überhaupt, das mit 42 US-Dollar zu Buche schlägt. Der neue A10 Fusion-Prozessor wird auf 26,90 US-Dollar taxiert, der Akku mit 1960 mAh kostet gerade einmal 2,60 US-Dollar. 2 GB Arbeitsspeicher und 32 GB-NAND-Speicher kosten zusammen 16,40 US-Dollar. Die 12-Megapixel-Kamera, die jetzt über einen optischen Bildstabilisator verfügt, verursacht Kosten von knapp 20 US-Dollar.

Apple produziert sein Smartphone somit auf einem vergleichbaren Niveau wie die Konkurrenz in Form von Samsung und Co. Trotz ähnlicher Produktionskosten können die Kalifornier einen höheren Verkaufspreis im Markt durchsetzen – Apples Gewinnmargen im Smartphone-Markt sind unerreicht. Bei der Aufschlüsselung der Kosten darf aber nicht vergessen werden, dass Logistik, Design, Entwicklung, Werbung, Personal und vieles mehr natürlich ebenfalls in den kalkulierten Verkaufspreis mit einfließen. Das iPhone 7 Plus wurde von IHS Markit noch nicht unter die Lupe genommen.

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