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iPhone 7 statt Note 7: Bis zu 7 Millionen könnten umsteigen

Für enttäuschte Note 7-Kunden könnte das iPhone 7 Plus eine attraktive Alternative sein.
Für enttäuschte Note 7-Kunden könnte das iPhone 7 Plus eine attraktive Alternative sein. (©TURN ON 2016)

Apple könnte als Hauptprofiteur aus dem Galaxy Note 7-Debakel hervorgehen. Denn Samsungs verprellte Kunden müssen sich nach dem Verkaufsstopp zwangsweise nach einem anderen Smartphone-Modell umsehen. Und da kommt vor allem das iPhone 7 Plus infrage.

Rund 12 Millionen Menschen haben sich das Samsung Galaxy Note 7 bestellt – und müssen jetzt auf ein anderes Smartphone-Modell umsteigen. Während Samsung natürlich hofft, dass der Großteil zu einer Alternative aus eigenem Hause greift, etwa zum Galaxy S7 oder Galaxy S7 Edge, dürfte auch die Konkurrenz mit vielen neuen Kunden rechnen. Allen voran Apple, die mit dem iPhone 7, vor allem aber mit dem iPhone 7 Plus eine ebenbürtige Alternative zum Samsung-Phablet anbieten. Sowohl preislich als auch technisch liegen die konkurrierenden Flaggschiffe in etwa auf gleicher Höhe.

50 Prozent der Note 7-Kunden könnten aufs iPhone 7 umsteigen

Einem Bericht des KGI-Analysten Ming-Chi Kuo zufolge könnten etwa 50 Prozent der Galaxy Note 7-Käufer jetzt zum aktuellen iPhone greifen. Apple dürfe dementsprechend mit fünf bis sieben Millionen Neukunden rechnen, berichtet 9to5Mac. Aber auch andere Hersteller könnten vom Note 7-Debakel profitieren. Immerhin dürfte der Schritt von Android zu iOS selbst einigen schwerfallen, die aufgrund der explodierenden Akkus das Vertrauen in Samsung als Marke verloren haben.

Neben Apple könnten daher auch Huawei, LG und Google mit zahlreichen Neukunden rechnen. Huawei könnte Phablet-Fans mit seiner Mate-Reihe überzeugen, von LG bietet sich vor allem das LG V20 als Alternative zum Note 7 an. Und Google bringt in den kommenden Wochen zwei sehr hochwertige neue Smartphone-Flaggschiffe auf den Markt: das Pixel und das Pixel XL.

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