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iPhone 7: Wohl zwei Versionen mit unterschiedlichen LTE-Chips

Das iPhone 7 kommt offenbar mit verschiedenen LTE-Modulen auf den Markt.
Das iPhone 7 kommt offenbar mit verschiedenen LTE-Modulen auf den Markt. (©2016 Martin Hajek / www.martinhajek.com / @deplaatjesmaker 2016)

Das iPhone 7 könnte mit verschiedenen LTE-Chips auf den Markt kommen. Offenbar teilen sich dabei Intel und Qualcomm die Produktion der Modems.

Die Nachricht, dass Apple beim iPhone 7 auf einen neuen LTE-Chip setzen wird, ist nicht neu. Auch das Intel als neuer Zulieferer an Bord ist, wurde bereits vor einigen Monaten bekannt. Neu ist jedoch die Erkenntnis, dass offenbar nicht alle iPhone 7-Modelle mit dem gleichen LTE-Chip ausgestattet werden sollen, wie Bloomberg auf Berufung auf Personen aus dem Umfeld von Apple berichtet. Demnach wird neben Intel auch Qualcomm einige LTE-Modems für das neue Smartphone liefern.

Intel für Europa und Qualcomm für China?

Damit wählt der Hersteller eine ähnliche Strategie wie bei den Hauptprozessoren für das iPhone 6s. Während einige A9-Chips von Samsung produziert werden, kommen andere aus den Werken des taiwanesischen Halbleiterherstellers TSMC. Allerdings möchte Apple die unterschiedlichen LTE-Chips wohl von vorn herein auf unterschiedliche Märkte verteilen. So könnten europäische iPhone 7-Modelle standardmäßig mit einem Modem von Intel ausgestattet sein, während chinesische Modelle den Qualcomm-Chip erhalten dürften. In Nordamerika will Apple die Versionen je nach Mobilfunkanbieter variieren. Wirklich bestätigt sind diese Angaben aber bislang nicht.

Werden die Modems unterschiedlich schnell

Sicher scheint jedoch, dass die neuen LTE-Modems – egal ob von Intel oder Qualcomm – viel schneller werden sollen, als die bisherigen. Bereits im diesen Jahres hatte es Gerüchte gegeben, wonach die neuen Intel-Chips LTE der Kategorie 10 unterstützen sollen mit Download-Geschwindigkeiten von bis zu 150 MBit/s und einem Upload von maximal 100 MBit/s. Die neuen Qualcomm-Modems sollen im Download angeblich sogar bis zu 600 Mbit/s unterstützen, im Upload sollen bis zu 150 Mbit/s drin sein. Bliebe nur noch die Frage, welches Mobilfunknetz eigentlich solche Geschwindigkeiten anbieten soll.

Dass Apple selbst nähere Informationen zu den verbauten LTE-Modems liefert, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich gibt sich der Hersteller traditionell eher zugeknöpft, wenn es um die verbaute Hardware seiner Smartphones geht. Nach dem voraussichtlichen Release im September dürften allerdings sicherlich einige Teardowns enthüllen, welches LTE-Modul wirklich in welchem iPhone steckt.

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