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Samsung liefert ab 2017 OLEDs an Apple fürs iPhone 7s

Eine Studie des iPhone 7 mit einem gebogenen OLED-Display.
Eine Studie des iPhone 7 mit einem gebogenen OLED-Display. (©TURN ON 2015)

Im iPhone 7s könnte jede Menge Samsung stecken. Trotz sonst harter Konkurrenz haben die beiden Technologie-Konzerne jetzt einen Deal geschlossen, laut dem Samsung ab 2017 insgesamt 100 Millionen OLED-Displays an Apple liefern wird.

Der Deal zwischen Apple und Samsung soll einen Wert von 2,59 Milliarden US-Dollar haben. Es geht um Displays der Größe 5,5 Zoll, woraus man natürlich Rückschlüsse darauf machen kann, dass Apple diese Technologie ab 2017 fürs iPhone 7s einsetzen könnte. Über das Milliardengeschäft berichtet jetzt 9to5Mac und beruft sich dabei auf Informationen im Korean Herald.

Zeit wirds: Schwenkt Apple ab 2017 auf OLED um?

Mit dem Deal ist auch klar: Ab dem nächsten Jahr wird Apple auf die modernere OLED-Display-Technologie umschwenken. OLED-Bildschirme brauchen im Gegensatz zu den jetzt verwendeten LCD-Displays keine Hintergrundbeleuchtung. Das könnte es Apple ermöglichen, bei der Dicke und den Rändern seiner iOS-Geräte deutlich abzuspecken. Außerdem lassen sich mit OLED-Displays schärfere Bilder und leuchtendere Farben darstellen. Nachteile gibt es natürlich auch: Die moderne Technologie ist teurer und weniger lange haltbar.

Mit dem Deal wird auch klar, dass ein anderer Konkurrent aus dem Rennen ist: Auch mit dem koreanischen Hersteller LG hatte Apple wegen der Displays verhandelt, schließlich liefert LG derzeit etwa 40 Prozent der LCD-Bildschirme für die iOS-Geräte. Nachdem der Deal bekannt wurde, sackte die LG-Aktie laut Korea Herald prompt um knapp sieben Prozent ab. Die Anleger befürchten offenbar negative Auswirkungen davon, dass Apple nun Samsung den Vorzug gegeben hat.

Kurvig: iPhone 7s könnte Rundungen bekommen

Welche Auswirkungen die neuen Displays vor allem auf die Gestaltung des iPhone 7s haben könnten, darüber spekulieren die Analysten jetzt. Ming-Chi Kuo von der seriösen Firma KGI Securities etwa glaubt, dass Apple im iPhone 7s sogar 5,8-Zoll-OLED-Displays einbauen wird. Vielleicht wird es dann auch eine Art Ringsum-Display mit gebogenem Glas geben. Sicher ist sich der Experte jedenfalls, dass das Jahr 2017 deutliche Änderungen beim Design bringen könnte und Apple von seinem mittlerweile schon etwas eingefahrenen Präsentationszyklus abweicht. Etwas frischer Wind bei den eingefahrenen Smartphone-Präsentationen könnte tatsächlich nicht schaden.

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