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iPhone 8: Neue Gerüchte zu "Face-ID"

Für die Gesichtserkennung muss das iPhone 8 wohl nicht direkt vors Gesicht gehalten werden.
Für die Gesichtserkennung muss das iPhone 8 wohl nicht direkt vors Gesicht gehalten werden. (©YouTube/SET Solution 2017)

Die Firmware des Apple HomePod hat bereits viel über das iPhone 8 verraten. Die neueste Info: Das sogenannte Face-ID-Feature zur Gesichtserkennung soll auch dann funktionieren, wenn das Smartphone flach auf dem Tisch liegt. Das würde zu einem älteren Bericht über die Technologie mit dem Codenamen "Pearl" passen.

Der smarte Speaker Apple HomePod soll zwar erst im Dezember in den USA erscheinen, doch er sorgt schon jetzt für Furore. In der Firmware, die Apple in der letzten Woche für Entwickler veröffentlicht hat, verstecken sich nämlich zahlreiche Hinweise auf das für September erwartete iPhone 8. Nach ersten Codeschnipseln, die auf eine Gesichtserkennung als einen Ersatz für den wegfallenden Home-Button deuteten, wurden jetzt weitere Informationen über "Face-ID" gefunden.

Face-ID: Nutzt Apple Infrarottechnik zur Gesichtserkennung?

So soll die intern mit dem Codenamen Pearl bezeichnete Technologie auch dann funktionieren, wenn das iPhone 8 flach auf dem Tisch liegt. Darauf deutet laut 9to5Mac die Codezeile "AXRestingPearlUnlock hin". Das würde zudem zu einem früheren Bericht passen, in dem Bloomberg die Informationen eines Insiders ausplauderte. Dieser behauptete, die Gesichtserkennung würde extrem schnell und genau arbeiten, Gesichter innerhalb weniger Millisekunden erkennen und auch dann funktionieren, wenn das Gerät auf dem Tisch liegen würde. Wie Apple das umsetzen will, darüber kann bislang nur spekuliert werden. Denkbar wäre etwa der Einsatz von Infrarotsensoren, damit Face-ID auch aus ungewöhnlichen Blickwinkeln funktioniert.

Neue Sicherheitsfunktion für das iPhone 8?

Die von 9to5Mac zitierte brasilianische Webseite hat allerdings noch mehr Informationen in der HomePod-Firmware entdeckt. Und zwar die Programmzeilen "APPS_USING_PEARL" und "PEARL_AUTOLOCK". Während die erste auf eine Unterstützung von Drittanbieter-Apps wie Banking- oder Bezahl-Programmen hinweisen dürfte, lässt die zweite mehr Raum für Spekulationen. So könnte sich etwa ein Sicherheits-Feature dahinter verbergen, das das iPhone 8 sperrt, wenn es nicht registrierte Gesichter erkennt.

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