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iPhone-Hersteller Foxconn kauft Zubehörmarke Belkin

Foxconn schluckt Belkin und baut damit sein Portfolio aus.
Foxconn schluckt Belkin und baut damit sein Portfolio aus. (©Belkin 2018)

Der vor allem als iPhone-Hersteller bekannte Technologiegigant Foxconn kauft in den USA ein und übernimmt dort den Zubehör-Spezialisten Belkin sowie dessen Tochterunternehmen Linksys.

Der taiwanische Tech-Gigant Foxconn geht in den USA auf Einkaufstour. Wie das Unternehmen am Montag via Pressemitteilung bekannt gegeben hat, übernimmt es den auf Zubehör spezialisierten Technikhersteller Belkin aus Los Angeles. Für die Übernahme zahlen die Taiwanesen nach eigenen Angaben 866 Millionen US-Dollar. Das Ziel der Übernahme ist es, sich in Zukunft stärker als eigenständiger Hersteller von Consumer Electronics zu positionieren.

Foxconn fertigt iPhones, Konsolen und Intel-Prozessoren

Foxconn ist in Europa vor allem als Auftragsfertiger für iPhones sowie PlayStation- und Xbox-Konsolen bekannt. Das Unternehmen produziert abseits davon unter anderem aber auch für Acer, Dell, Hewlett-Packard, Nintendo sowie Samsung und gilt als wichtigster Fertiger von Intel-Computerprozessoren. In der Vergangenheit sorgte der Konzern immer wieder wegen schlechter Arbeitsbedingungen in seinen chinesischen Fabriken für Schlagzeilen.

Gemeinsam mit Belkin schluckt Foxconn überigens auch den ebenfalls in Kalifornien ansässigen Router-Hersteller Linksys. Dieser ist seit 2013 ein Tochterunternehmen des Zubehör-Spezialisten. Die Geschäfte von Belkin und dessen Tochterunternehmen sollen bis auf Weiteres eigenständig weitergeführt werden. So bleibt beispielsweise Belkins Gründer und Geschäftsführer Chet Pipkin auch weiterhin im Amt und wird zudem Mitglied der Geschäftsführung von Foxconn.

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