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iPhone SE knapp: Apple steigert Chip-Produktion

Das iPhone SE: verkauft sich gut, bringt aber zu wenig Profit für Apple.
Das iPhone SE: verkauft sich gut, bringt aber zu wenig Profit für Apple. (©TURN ON 2016)

Das iPhone SE ist anscheinend tatsächlich beliebter als zunächst vermutet. Medienberichten zufolge musste Apple nun wegen knapper Bestände sogar die Chip-Produktion hochfahren.

Apple-Chef Tim Cook hatte es zuletzt bereits angedeutet, ein Medienbericht aus Taiwan scheint es nun zu bestätigen. Wie die Webseite Digitimes meldet, habe der Konzern die Bestellungen für iPhone SE-Chips erhöht. Statt ursprünglich 3,5 bis 4 Millionen Chips im zweiten Quartal 2016 habe Apple die Bestellung bei seinen Zulieferern auf 5 Millionen angehoben. Auch im dritten Quartal würden die Bestellungen wohl auf diesem Level bleiben.

iPhone SE: Gute Verkaufszahlen, niedrige Gewinnmarge

Allerdings habe Apple dafür die Zahl der Chip-Bestellungen für das iPhone 6s heruntergefahren – offenbar, weil sich das Modell wirklich nicht mehr sonderlich gut verkauft. Trotz der Verkaufszahlen des iPhone SE, die besser als erwartet sind, könnte die Rentabilität von Apple sinken – schließlich gibt es das neue 4-Zoll-Smartphone bereits zum Preis von 489 Euro zu kaufen. Das iPhone 6s hingegen spült Apple in Deutschland rund 250 Euro mehr in die Kassen.

Laut einer Analyse der Wirtschaftsexperten von Above Avalon sollte Apple die Warnhinweise durch sinkende iPhone-Verkäufe sehr ernst nehmen. So könne sich der Konzern nicht auf Wachstumsmärkte wie Indien verlassen. Das Land hatte erst kürzlich den Import und Verkauf von aufbereiteten iPhones untersagt. Die neuesten Smartphones von Apple sind andererseits meist zu teuer für die Kundschaft in diesen Ländern. Ein Vorschlag von Above Avalon ist daher: Apple sollte sich von den S-Modellen verabschieden und mehr auf Features setzen, die iOS-Nutzer wirklich wollen.

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