News

iPhone-Verkäufe: Apples Jahresumsatz sinkt erstmals seit 2001

Mit dem iPhone 7 hatte Apples Umsatzeinbruch nichts zu tun.
Mit dem iPhone 7 hatte Apples Umsatzeinbruch nichts zu tun. (©TURN ON 2016)

Erstmals seit 2001 ging nun Apples Gesamtjahresumsatz zurück. Auch der Gewinn fiel geringer aus als im Vorjahr. Unter anderem sind rückläufige iPhone-Verkäufe dafür verantwortlich. Allerdings hat das neue iPhone 7 nichts mit dem Umsatzrückgang zu tun.

Die frischen Geschäftsergebnisse für das vierte Quartal 2016 sehen nicht gut aus für Apple. Der Jahresgewinn fiel von 51,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf 46,9 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr. Der Umsatz ging von 233,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 auf 217 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 zurück. Das ist zwar immer noch etwas mehr, als in unseren Sparstrümpfen steckt, aber Apple dürfte sich vor allem vom ersten Rückgang des Jahresumsatzes seit dem Jahr 2001 getroffen fühlen.

Tim Cook zeigt sich begeistert vom Ergebnis

Das liegt in erster Linie an den iPhone-Verkäufen, die um fünf Prozent geringer ausfielen als im Vorjahr. Das iPhone 7 ist allerdings erst gegen Ende des vierten Geschäftsjahres erschienen, also konnte es das Ergebnis nicht allzu sehr beeinflusst haben. Apple-Chef Tim Cook zeigte sich sogar begeistert von den iPhone 7-Verkäufen, auch wenn er keine Zahlen dazu nannte: "Wir sind begeistert von der Kundenreaktion auf das iPhone 7, das iPhone 7 Plus und die Apple Watch Series 2, wie auch von der unglaublichen Dynamik unserer Service-Sparte, wo der Gewinn um 24 Prozent zunahm [...]". Allerdings sollte man wissen, dass die Service-Sparte nur 11 Prozent von Apples Gewinn ausmacht. Selbstkritik übte Cook nicht. Es ist normal, dass Unternehmen ihre Ergebnisse schönreden, um die Aktienverkäufe nicht negativ zu beeinflussen. Auf lange Sicht kann das allerdings auch nach hinten losgehen.

iPad- und Mac-Verkäufe auch rückläufig

Das iPhone 6s war kein sonderlich großer Erfolg. Die iPad-Verkäufe gingen um sechs Prozent zurück und die Mac-Verkäufe um 14 Prozent. Das liegt auch an selten gewordenen Geräte-Updates, was sich aber bereits am Donnerstag dieser Woche ändern soll. Dann steht eine Keynote von Apple an, wo das Unternehmen mindestens ein neues MacBook Pro vorstellen müsste und wahrscheinlich auch ein neues MacBook Air. TURN ON wird über die Keynote berichten.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben