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iPhone-Verkaufszahlen weniger stark gefallen als erwartet

Die Verkäufe des iPhone SE sind für Apple erfreulich ausgefallen.
Die Verkäufe des iPhone SE sind für Apple erfreulich ausgefallen. (©TURN ON 2016)

Die iPhone-Verkaufszahlen sind im dritten Quartal 2016 um 15 Prozent gefallen. Immerhin fiel der Rückgang weniger dramatisch aus als von Analysten erwartet. Im zweiten Quartal hatten die Verkäufe um 35 Prozent abgenommen.

Apple konnte laut eigenen Angaben im dritten Geschäftsquartal 40,4 Millionen iPhones an den Mann bringen. Das erklärte das Unternehmen am Dienstag in einer Pressemitteilung. Diese Zahl war noch etwas größer als Apples Voraussage von 40,02 Millionen verkauften Exemplaren. Apple-Chef Tim Cook sprach daher von einer "größeren Kundennachfrage, [...] als wir erwartet hatten". Das Unternehmen geht davon aus, dass die Verkäufe im vierten Quartal wieder zurückgehen werden. Dennoch nahm der Aktienkurs von Apple um sieben Prozent zu, da Analysten ein noch schlechteres Ergebnis erwartet hatten.

Apple verkauft mehr in China als in Europa

Die iPhone-Verkäufe sind für etwa zwei Drittel von Apples Gesamtverkäufen verantwortlich und für einen noch größeren Anteil des Firmengewinns. Immerhin verlief der Verkauf eines neuen iPhones gut: "Wir hatten eine sehr erfolgreiche Markteinführung des iPhone SE", so Tim Cook. Besonders auffällig ist der iPhone-Verkaufsrückgang in China, Hongkong und Taiwan, der 33 Prozent beträgt. Beinahe ein Viertel von Apples Verkäufen finden in China statt – mehr als in ganz Europa. "Es gibt einige klare Anzeichen für eine Verlangsamung der ökonomischen Entwicklung in China und wir werden sie uns näher ansehen müssen. Wir verstehen China sehr gut und bleiben sehr, sehr optimistisch über die Zukunft dort", sagte Apples Finanzvorstand Luca Maestri.

Mehr Gewinn mit Apps und Services

Der Service-Bereich rund um den App Store, Apple Pay, iCloud und ähnliche Dienstleistungen konnte im Vorjahresvergleich 18,9 Prozent mehr Gewinn einfahren. Apple scheint mit den Bestandskunden also mehr Geld verdienen zu können. Ob das ausreicht, um den Rückgang bei den iPhone-Verkäufen auszugleichen, wird sich zeigen müssen.

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