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iPhone X zu teuer: Apple plant auch für 2018 LCD-iPhone

Auch aufgrund seines OLED-Screens ist das iPhone X eines der teuersten Smartphones aller Zeiten.
Auch aufgrund seines OLED-Screens ist das iPhone X eines der teuersten Smartphones aller Zeiten. (©Apple 2017)

Das iPhone X ist auch aufgrund seines OLED-Displays so teuer und wird zum Release im November mehr als 1100 Euro kosten. Um jedoch auch in Zukunft preiswertere iPhones anbieten zu können, plant Apple angeblich auch für 2018 weiterhin ein LCD-Modell.

Zuletzt hieß es in der Apple-Gerüchteküche meist, dass der Konzern ab 2018 komplett auf OLED-Displays setzen wolle und daher keine LCD-Smartphones mehr herstellen werde. Das Wall Street Journal will nun jedoch aus Insiderkreisen erfahren haben, dass der kalifornische Konzern auch im kommenden Jahr ein Handy mit LCD-Bildschirm anbieten wolle.

OLED-Displays sind weiterhin knapp

Dies habe zweierlei Gründe: Zum einen sind OLED-Screens weiterhin ein knappes Gut, wie auch die Produktionsschwierigkeiten beim iPhone X zeigen. Zum anderen treibt ein OLED-Screen den Preis der sowieso schon nicht gerade günstigen iPhones weiter in die Höhe. So kostet das iPhone X mit 64 GB in Deutschland etwa 1149 Euro, die 256-GB-Variante geht sogar für 1319 Euro über den Ladentisch. Mit einem iPhone mit LCD-Screen könnte Apple auch im Jahr 2018 unter der Schwelle von 1000 Euro bleiben und zugleich die Profitspanne ausreichend groß halten.

LCD-Screens als Notfalllösung

Laut dem Bericht sei der LCD-Plan von Apple allerdings noch nicht in Stein gemeißelt und nur eine von mehreren Optionen. Die ältere Screen-Technologie solle vor allem als Notfalllösung zum Einsatz kommen, falls sich die Kalifornier nicht genügend OLED-Screens von anderen Herstellern neben Samsung sichern können. Nichtsdestotrotz dürften iPhones mit LCD Auslaufmodelle sein – spätestens 2019 soll laut dem Bericht Schluss mit der Screen-Technologie bei Apple sein.

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