News

iPhone XR: So gut lässt sich Apples Einsteiger-Smartphone reparieren

Erst seit Freitag ist es da – und schon am Freitag wurde es auseinandergenommen. Der Teardown des iPhone XR zeigt, was im Inneren von Apples Einsteigermodell 2018 steckt, und wie leicht oder schwer sich das iOS-Smartphone reparieren lässt.

Bereits am Release-Tag hat iFixit das iPhone XR auseinandergenommen. Im Teardown nehmen die Smartphone-Experten die Einzelkomponenten des Einsteigermodells unter die Lupe und prüfen, wie leicht oder schwer eine eventuelle Reparatur ausfallen wird. So viel vorab: Zumindest ein defektes Display lässt sich mit vergleichbar wenig Aufwand wechseln.

iPhone XR: Das steckt im Inneren

Ist das 6,1 Zoll große LCD, das aufgrund seiner Hintergrundbeleuchtung natürlich etwas dicker ausfällt als die OLED-Displays von iPhone XS und iPhone XS Max, erst einmal entfernt, gewährt das iOS-Smartphone einen Blick auf sein Innenleben. iFixit entfernt daraufhin unter anderem die 12-Megapixel-Kamera, den 11,16-Wh-Akku, die Hauptplatine mit dem A12-Bionic-Chip, die Frontkamera und die Ladespule, die fürs Wireless Charging benötigt wird.

Reparatur-Score von 6 Punkten

Nach diesem Teardown vergibt iFixit dem neuen iPhone XR einen Reparatur-Score von 6 (von insgesamt 10) Punkten. Positiv hervorzuheben ist die einfache Austauschbarkeit von Display und Akku. Um ein defektes Display zu ersetzen, muss nur wenig Hardware entfernt werden, das reduziert das Risiko von Defekten im Zuge der Reparatur. Mit etwas Vorsicht bleibt auch die Face-ID-Einheit beim Displaytausch intakt. Etwas gerügt wird Apple hingegen für den Einsatz sehr untypischer Schrauben, die besonderes Werkzeug erforderlich machen. Auch die Wasserdichte kann einige Reparaturen erschweren. Hauptkritikpunkt bleibt jedoch der Einsatz von so viel Glas, das sehr viel einfacher kaputtgeht als ein Gehäuse aus Aluminium.

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben