iPhone XS Max: So viel kostet das Apple-Smartphone in der Herstellung

Das iPhone XS Max kostet in der Herstellung etwas mehr als das iPhone X.
Das iPhone XS Max kostet in der Herstellung etwas mehr als das iPhone X. (©YouTube/ Jonathan Morrison 2018)
Alexander Mundt Wartet weiterhin sehnsüchtig auf die ersten erschwinglichen OLED-TVs mit 65 Zoll aufwärts.

Apple verkauft das iPhone XS Max mit 256 GB Speicher für 1419 Euro – doch wie teuer ist das neue Apple-Flaggschiff eigentlich in der Produktion? Gemessen an den reinen Materialkosten ist das iPhone XS Max rund 50 US-Dollar teurer als das iPhone X mit 64 GB Speicher.

Das zumindest will das Analyseunternehmen TechInsights nach einem Teardown des iPhone XS Max errechnet haben, meldet MacRumors. Demnach sollen die reinen Materialkosten des iPhone XS Max etwa 443 Dollar betragen, womit es fast 50 Dollar teurer ist als das iPhone X mit 64 GB internem Speicher, das laut Schätzungen der Experten rund 395 Dollar in der Herstellung kostet. Wenig überraschend: Der OLED-Bildschirm des iPhone XS Max, kürzlich als bestes Smartphone-Display überhaupt ausgezeichnet, stellt mit etwa 80 Dollar Kosten den größten Einzelposten dar.

Knapp dahinter folgen der neue A12-Bionic-Chipsatz und die Modems, die insgesamt mit 72 Dollar zu Buche schlagen. Der 256 GB große Speicher folgt mit 64 Dollar. Die Materialkosten für die Kameras beziffern die Analyseexperten auf 44 Dollar, während andere mechanische Komponenten 55 Dollar kosten dürften. Gehäuse, Display, Akku und Speicher seien teurer als vergleichbare Komponenten im iPhone X, nicht zuletzt aufgrund deutlich größerer Abmessungen, was die Materialkosten für das Gehäuse und vor allem den Bildschirm erhöht.

Beim iPhone XS Max wurde an 3D-Touch-Bauteilen gespart

Dennoch sei es Apple gelungen, die Kosten für das Display durch den Wegfall einiger 3D-Touch-Bauteile zu senken, die noch im iPhone X vorhanden sind. Auswirkungen auf die 3D-Touch-Funktionalität beim iPhone XS Max sind gleichwohl nicht zu erkennen. Komponenten im Wert von bis zu 10 Dollar sollen so eingespart worden sein.

Die Zahlen von TechInsights sind dennoch mit Vorsicht zu genießen, da sie einzig und allein die reinen Materialkosten für die Berechnung heranziehen. Kosten für Persona, Entwicklung oder Marketing werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Apple-Chef Tim Cook sagte dazu vor einiger Zeit, dass er noch nie eine Schätzung gesehen habe, die auch nur annähernd korrekt gewesen sei.

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